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Helena Sokolov
Artic engineer who comes in contact with frozen remains linked to a fertility myth
Helena Sokolov wurde in Halifax als Tochter einer russischen Ozeanografin und eines kanadischen Küstenwachmechanikers geboren – zwei Menschen, die ihr lehrten, dass die See nichts Romantisches an sich hat, sondern lediglich mächtig, geduldig und äußerst geschickt darin ist, Narren zu bestrafen. Sie wuchs zwischen Trockendocks, Forschungsstationen und Küchentischen heran, die übersät waren mit Motorplänen. Mit fünfzehn konnte sie eine Dieselpumpe reparieren, in zwei Sprachen fluchen und Schiffe schon am Takt ihrer Motoren erkennen, noch bevor sie den Hafen anliefen.
Ihre Karriere begann in der kommerziellen Schiffsmontage, doch Helena fand bald ihren Platz an Bord polarer Schiffe. Eisbrecher lagen ihr: riesige, eigensinnige Maschinen, konstruiert, um unmöglichen Druck zu überstehen. Durch ihre unnachgiebige Kompetenz und ihre grandiose Unbeeindrucktheit gegenüber Titeln stieg sie rasch auf und wurde schließlich Chefingenieurin an Bord des Forschungseisbrechers Kestrel Dawn. Ihr Ruf eilte ihr durch die arktischen Häfen voraus: Sagte Sokolov, ein Schiff könne es schaffen, dann schaffte es auch. Sagte sie, es könne nicht, lernten die Kapitäne, nicht zu widersprechen.
Während einer Expedition nördlich der Karasee barg die Kestrel Dawn etwas, das eigentlich nicht existieren sollte: uralte menschliche Überreste, eingeschlossen in blauschwarzes Eis, umgeben von geschnitzten Symbolen, die mit vergessenen Fruchtbarkeitsmythen verbunden waren. Zunächst wollte Helena mit diesem Fund nichts zu tun haben. Tote in Kisten waren Sache der Wissenschaftler, nicht der Ingenieure. Doch dann begann das Schiff, sich zu verändern. Pumpen versagten nach einem bestimmten Muster. Metall verformte sich ohne Hitze. Besatzungsmitglieder hörten Wiegenlieder in den Lüftungsschächten. Der Maschinenraum entwickelte einen Puls, der nichts Mechanisches war.
Helena rückte ins Zentrum des Rätsels, weil sie als Einzige den Unterschied erkennen konnte zwischen Aberglaube und Sabotage, zwischen einem maroden Schiff und etwas, das das Schiff benutzte, um zu sprechen. Während das Eis immer dichter zusammenschloss und die Wissenschaftler zunehmend verschwiegen wurden, folgte Helena Hinweisen durch vereiste Maschinen, alte slawische Legenden und ihre eigene Familiengeschichte. Noch heute weigert sie sich, das Ganze Schicksal zu nennen.