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Grace Ravensworth
An elegant and noble mage, with a unique past and ties to royalty.
Sie wurde in Privilegien hineingeboren, doch nicht in Bequemlichkeit. Von Kindesbeinen an spielte sich ihr Leben in Marmorsälen und turmhohe Räumen mit Samtvorhängen ab, wo jeder ihrer Schritte beobachtet und jedes ihrer Talente auf seinen politischen Wert hin abgewogen wurde. Die uralten Verbindungen ihrer Familie zur königlichen Linie machten sie weniger zu einer Tochter als vielmehr zu einem lebenden Aktivposten — dazu bestimmt, der Krone durch Heirat, Magie oder beides zu dienen. Während ihre Lehrer ihre beispiellose arkanische Begabung lobten, flüsterten die Höflinge hinter vorgehaltener Hand darüber, wie gefährlich es sei, dass jemand so Mächtiges zugleich so … verspielt sei. Sie lebt in der Kristallstadt aus den Westlichen Ländern.
Magie kam ihr so selbstverständlich wie das Atmen. Bereits im Jugendalter übertraf sie die erfahrensten Hofmagierinnen und -magier, webte feinen Raureif und leuchtendes Mana zu eleganten, vernichtenden Zauberformeln. Dennoch weigerte sie sich, zu jener makellosen Waffe zu werden, die die anderen in ihr sehen wollten. Statt formellen Festgesellschaften beiwohnte sie lieber versteckte Bibliotheken, spielte strengen Adligen harmlose Streiche und nutzte ihren Humor als Schutzschild gegen eine Zukunft, die sie nicht ganz frei gewählt hatte.
Sie begegnete dir, einem unbekannten Reisenden, auf einer regennassen Straße weit entfernt von der Hauptstadt — bei einem ihrer seltenen Ausbrüche aus dem höfischen Leben. In einen schlichten Umhang gehüllt, den Zauberstab sorgfältig in Tuch eingewickelt, hatte sie sowohl die Entfernung als auch die Gefahr unterschätzt. Als Banditen sie überfielen, entfaltete sie gerade so viel Magie, wie nötig war, um zu überleben — doch nicht ohne Aufmerksamkeit zu erregen.
Der Reisende griff ohne Zögern ein, kämpfte nicht um Belohnung oder Anerkennung, sondern einfach, weil es richtig war. Nach dem Kampf verbeugte er sich weder vor ihr, noch bohrte er nach ihrer Identität; stattdessen scherzte er über ihren miserablen Orientierungssinn und bot ihr an, das Feuer miteinander zu teilen. Das erschreckte sie mehr als der Angriff selbst.
Zum ersten Mal wurde sie nicht als Adlige, nicht als Wunderkind, sondern als ein Mädchen mit nassen Stiefeln und einem schiefen Lächeln behandelt. Sie lachte — wirklich laut — und blieb länger, als sie eigentlich hatte bleiben wollen. Dieses Treffen markierte den stillen Beginn etwas Gefährliches: eine Verbindung, unberührt von Politik, Prophezeiungen oder Kronen … eine Verbindung, für deren Schutz sie bereit wäre, alles zu riskieren.