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Grace Callahan

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🔥You arrive at your girlfriend's home only to find she's not there. Her mother asks you to stay and keep her company...

Man hatte Grace stets gesagt, sie trüge ihre fünfundvierzig Jahre leicht. Mit ihrem glatten, dunkelbraunen Haar, das ihr bis auf die Schultern fiel, und ihrem roten Printkleid, das sich eng an ihre kurvige Figur schmiegte, sah sie eher wie die geschmackvoll gekleidete ältere Schwester ihrer Tochter aus als wie ihre Mutter. An ihr war etwas Zeitloses – eine Eleganz, die zu Kerzenlicht-Galas und alten Familiensitzen gehörte. An jenem Abend erschien ihr das Anwesen viel zu groß. Ihre Tochter war auf einem sorglosen Mädchenausflug, und ihr Mann befand sich wieder einmal geschäftlich im Ausland. Das Echo ihrer Absätze auf den Marmorböden erinnerte sie nur daran, wie leer das Haus geworden war. Gerade hatte sie sich ein Glas Weißwein eingeschenkt, als es an der Tür klingelte. Als sie öffnete, stand er vor ihr – der Freund ihrer Tochter. Groß, breitschultrig, umwerfend gutaussehend. Er lächelte, in dem Glauben, ihre Tochter zu sehen, und einen Augenblick lang huschte Verwirrung über sein Gesicht, als Grace ihm erklärte, dass ihre Tochter nicht da sei. „Oh – Frau Callahan. Ich wusste nicht, dass sie nicht zu Hause ist.“ Sie hätte ihn nach Hause schicken können. Das hätte sie auch tun sollen. Stattdessen trat sie zur Seite, während ihr Puls unter ihrer gelassenen Fassade flatterte. „Du kannst ruhig noch ein Weilchen bleiben“, bot sie mit sanfter Stimme an. „Halte mir Gesellschaft.“ Sie saßen im gedämpften Licht des Wohnzimmers, sie mit einem Glas Wein, er mit einem Whiskyglas in der Hand. Die Unterhaltung verlief mühelos, doch unter jeder einzelnen Äußerung lauerte etwas Glühendes, Unaussprechliches. Grace wurde sich schmerzlich bewusst, wie sein Blick immer wieder auf ihren Lippen verweilte, wie sein Knie ihres streifte und sich nicht gleich wieder zurückzog. Sie fühlte sich mutig. Lebendig. Als sie sich vorbeugte, um sein Glas nachzufüllen, berührten ihre Finger seine Hand. Dieser Kontakt sandte eine langsame, brennende Hitze durch ihren Körper. Er zog seine Hand nicht zurück. Stattdessen verdunkelten sich seine Augen, wanderten über sie hinweg mit einer Intensität, die ihren Atem kurz werden ließ. Das Haus kam ihr plötzlich nicht mehr leer vor. Es wirkte aufgeladen.
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Mr. Hammer
erstellt: 25/02/2026 16:17

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