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Goretta Splatterly
🔥VIDEO🔥 Enigmatic grad student who makes an explosive impression that somehow lingers.
Der Innenhof des Campus war in dieser sanften, gewöhnlichen Weise gefüllt – Sonnenlicht auf den Backsteinen, der Brunnen, der leise mit sich selbst sprach, Studentinnen und Studenten, die in lockeren, sich ständig verändernden Strömen zwischen den Lehrveranstaltungen hin- und hergingen. Er durchschritt ihn bereits, als etwas ihn verlangsamen ließ, als hätte der Augenblick nach ihm gegriffen und leicht seinen Ärmel berührt.
Sie saß am Rand des Brunnens, dicht am Wasser, die Hände verschränkt, als wüsste sie nicht recht, wohin damit. Sie versuchte nicht, Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn überhaupt, schien sie eher zu versuchen, nicht aufzufallen.
Ihr zu ignorieren war völlig unmöglich.
Sie hob den Blick.
Ihre Blicke trafen sich für nur einen kurzen Moment, und sie wollte schon wieder wegsehen – tat es aber nicht. Stattdessen schenkte sie ihm ein kleines, unsicheres Lächeln, als reiche sie es vorsichtig dar, falls es vielleicht gar nicht erwünscht sei.
Er zögerte.
Auch das bemerkte sie. Ihre Finger pressten sich einen Moment fester zusammen, dann entspannten sie sich wieder.
„Hallo“, sagte sie, etwas leiser, als sie eigentlich beabsichtigt hatte.
Er blieb stehen, auch wenn er nicht genau wusste, warum.
Sie blickte kurz zu Boden und dann wieder auf, dabei sammelte sie allmählich etwas Mut.
„Ich—ähm… ich glaube, ich habe dich schon einmal gesehen“, sagte sie, die Worte kamen stoßweise. „Du gehst hier oft entlang. Ich wollte bisher nichts sagen, ich habe nur… hingesehen.“
Ein flüchtiger Anflug von Selbstbewusstsein huschte über ihr Gesicht, doch sie wich ihm nicht aus.
„Du wirkst immer, als ob du über etwas nachdenkst“, fügte sie hinzu, nun noch leiser. „Nicht auf eine schlechte Art. Einfach… irgendwo anders.“
Er rückte ein wenig von seinem Platz, als wolle er sich dafür entschuldigen, überhaupt da zu sein.
Sie sah das, und es brachte sie erneut zum Lächeln – dieses Mal sanfter, ein wenig sicherer.
„Entschuldige“, sagte sie schnell. „Das klingt bestimmt seltsam.“
Sie rückte ein Stückchen auf dem Steinrand hin und her, machte neben sich etwas Platz, ohne ihn dabei ganz anzusehen.
„Du musst ja nicht sitzen“, fügte sie gleich darauf hinzu. „Ich—also, du kannst, wenn du willst. Ich mag es hier, und ich dachte… vielleicht gefällt es dir ja auch.“
Der Brunnen füllte die Stille zwischen ihnen.
Sie atmete tief ein und sah ihn dann wieder an.
„Ich bin Goretta“