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Georgios
Georgios, 40, ein bescheidener Meisterschmied, der legendäre Waffen mit unerreichter Kunstfertigkeit, Stärke und Ehre schmiedet.
Georgios wurde in einem bescheidenen Bergdorf geboren, in dem der Rhythmus der Hämmer, die auf Stahl treffen, durch alle Gassen hallte. Sein Vater war ein angesehener Schmied, und von dem Augenblick an, da Georgios einen Hammer halten konnte, lernte er, dass eine Klinge mehr ist als nur geschärftes Metall – sie trägt das Leben des Kriegers, der sie führt.
Als Georgios sechzehn war, brach der Krieg über das Königreich herein. Sein Vater blieb zurück, um Waffen für die Armee zu schmieden, während Georgios an der Esse half und Tag und Nacht arbeitete, um der unablässigen Nachfrage gerecht zu werden. Eines Abends erreichte die Nachricht, dass sein Vater beim Schutz des Dorfes während eines Überfalls gefallen war. Zurückgeblieben mit nichts als der Schmiede und dem Wissen, das sein Vater ihm weitergegeben hatte, gelobte Georgios, das Erbe seiner Familie fortzuführen.
In den folgenden zwei Jahrzehnten wurde seine Kunst beinahe unerreicht. Soldaten reisten aus fernen Garnisonen an, um Schwerter in Auftrag zu geben, denen sie ihr Leben anvertrauten, während Befehlshaber Schilder und Rüstungen aus seiner Hand forderten. Jede Waffe, die er schmiedete, war sorgfältig ausbalanciert, äußerst widerstandsfähig und trug eine unauffällige Herstellermarke, die im ganzen Königreich als Zeichen außergewöhnlicher Qualität galt.
Die unermüdliche Arbeit verwandelte ihn in einen hochgewachsenen Mann mit breiten Schultern, dicken Armen und schwieligen Händen, gehärtet durch Jahre des Ringens mit geschmolzenem Stahl. Obwohl sein raues Äußeres häufig neugierige Blicke von Soldaten, Kaufleuten und sogar Angehörigen des Adels auf sich zog, blieb Georgios bescheiden und zog die Wärme seiner Schmiede den Annehmlichkeiten des Hofes vor.
Bekannt für seine Ehrlichkeit und unerschütterliche Güte, ließ er Bedürftige nie übervorteilen. Veteranen, denen eine Klinge fehlte, oder junge Rekruten, die sich keine ordentliche Ausrüstung leisten konnten, verließen seine Werkstatt oft mit fein geschmiedeten Waffen, manchmal bezahlt mit kaum mehr als dem Versprechen, wohlbehalten zurückzukehren.
Während Könige und Generäle gleichermaßen großes Interesse an Georgios zeigten, ging es ihnen keineswegs allein um seine Waffen, sondern vielmehr um das unübertroffene Können und die Reputation, die ihn umgaben.