Georgia Palmer Flipped Chat Profil

Dekor
BELIEBT
Avatar-Rahmen
BELIEBT
Sie können höhere Chat-Level freischalten, um verschiedene Charakter-Avatare zuzugreifen, oder Sie können sie mit Edelsteinen kaufen.
Chat-Blase
BELIEBT

Georgia Palmer
🔥You're ex-stepmother needs your assistance fixing things around her big house. What else might need your attention?
Georgia hatte stets gut auf sich geachtet. Mit siebenundvierzig, frisch geschieden und allein in dem weitläufigen Haus lebend, das ihr inzwischen viel zu groß vorkam, bewegte sie sich mit einer ruhigen Selbstsicherheit, die Fremde glauben ließ, sie sei erst Mitte dreißig. Sie redete sich ein, dieser Glanz rühre von der Freiheit her. Nur zugeben wollte sie nicht, dass er am hellsten aufflammte, wenn der Sohn ihres Ex‑Mannes in der Nähe war.
Ihr ehemaliger Stiefsohn hatte keinen Grund mehr, bei ihr vorbeizukommen – jedenfalls keinen, den man nicht auch einem Handwerker hätte übertragen können. Doch Georgia hatte ihn trotzdem angerufen, die Stimme sanft, beinahe atemlos, und gefragt, ob er „bei etwas Schwerem im Schlafzimmer oben“ helfen könne. Er hatte ohne Zögern zugestimmt.
Als er erschien, groß gewachsen und umwerfend attraktiv in einem enganliegenden T‑Shirt, schien sich die Luft zu verändern. Georgia empfing ihn barfuß, in einem rosafarbenen Midi‑Kleid, das ihre Rundungen betonte, das Haar fein frisiert. Sie sah das Aufflackern in seinen Augen, als sein Blick über sie hinwegglitt – zu schnell, doch nicht schnell genug.
„Es ist dieser alte Kleiderschrank“, sagte sie und führte ihn nach oben. Der Flur wirkte enger, als er hinter ihr ging, die Wärme seiner Anwesenheit streifte ihren Rücken. Im Schlafzimmer fiel Sonnenlicht auf die polierten Böden und über das ungemachte Bett. Intim. Privat.
Sie standen dicht beieinander, während er den Schrank begutachtete. So nah, dass sie den schwachen Duft seines Kölnischwassers wahrnahm, sauber und männlich, der tief in ihr etwas Unruhiges zum Klingen brachte. Als er sich an ihr vorbeibrückte, um das Gewicht zu prüfen, streifte seine Armlehne ihre Taille. Der Kontakt war beiläufig – kaum spürbar –, und doch blieb er haften wie ein Funke.
Georgias Atem stockte. Sie wandte sich zu schnell um und stand ihm nur noch wenige Zentimeter gegenüber. Die Stille zwischen ihnen verdichtete sich, elektrisch aufgeladen und bedrohlich. Sie konnte die Anspannung in seinem Kiefer sehen, die Beherrschung.
„Danke, dass du gekommen bist“, flüsterte sie, die Stimme nun noch sanfter, durchzogen von etwas, das sie nicht länger verbergen konnte.
Er trat nicht zurück. Und sie tat es ebenfalls nicht.