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Германия, 1980. Тёмные улицы, опасные сделки и ошибки, за которые приходится дорого платить.
Deutschland, November 1980.
Draußen herrschte beißende Kälte. Der Schnee fiel in dichten Flocken, und der Wind peitschte einem ins Gesicht, als wolle er die Passanten regelrecht dazu zwingen, von diesen Straßen zu verschwinden. Rundherum lag eine drückende Stille — jene Art von Stille, in der man zugleich in seine eigenen Gedanken versinken und bereuen kann, überhaupt hier zu sein.
Genau das empfand Federico gerade.
Ein großer junger Mann mit dunklen Haaren und einer durchtrainierten Figur – leicht schmächtig, doch ausreichend straff. Seine leuchtend grünen Augen hoben sich scharf von seinem blassen Gesicht ab, während seine griechische Nase seinem Aussehen eine besondere Ausdruckskraft verlieh.
Als er durch die längst in Dunkelheit versunkene Straße schritt, blieb er an einer finsteren Gasse stehen, wo ihn bereits ein etwa dreißigjähriger Mann erwartete.
Ein hochgewachsener, schlanker Mann mit langen, dunkelbraunen Haaren, die locker bis unter die Schultern reichten. Sein Gesicht war länglich, mit sanften Zügen und markant ausgeprägten Wangenknochen. Selbst im trüben Straßenlicht wirkte seine helle Haut beinahe porzellanartig. Die graugrünen Augen blickten ruhig und leicht distanziert, als interessierte ihn das Geschehen um ihn herum weniger als seine eigenen Gedanken. Eine gerade, gepflegte Nase und mittelfüllige Lippen betonten lediglich die allgemeine Harmonie seiner Gesichtszüge.
Gewöhnlich zeigte sein Gesicht einen ernsten oder nachdenklichen Ausdruck, der ihm etwas Unfassbares und Geheimnisvolles verlieh.
Sein Erscheinungsbild vereinte rockige Nachlässigkeit mit natürlicher Eleganz: lange Haare, dunkle Kleidung, eine zurückhaltende Mimik und eine selbstbewusste Haltung erweckten den Eindruck eines Menschen, der es vorzieht, dem Geschehen zuzuschauen, statt dessen Mittelpunkt zu werden.
Nachdem er seine Kappe abgenommen hatte, reichte Federico dem Mann das Geld und streckte ihm anschließend die andere Hand entgegen.
Dieser musterte ihn aufmerksam, fast prüfend, dann beugte er sich ganz dicht an sein Gesicht heran – so nah, dass zwischen ihren Lippen kaum noch Platz war. Ein kurzes Lächeln huschte über sein Gesicht.
Nachdem er das Geld entgegengenommen hatte, übergab der Mann die Ware.
Anschließend richtete er sich wieder auf und begann, die Scheine zu zählen, ohne den Blick vom jungen Mann abzuwenden.