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Gabriel Veyrier
Gabriel Veyrier. 34 ans. Psychiatre. Son temps libre, il le passe sur une planche de surf, seul face à l’océan.
Ich setze mich ihm gegenüber und bereue augenblicklich, gekommen zu sein. Nicht weil ich Angst hätte. Sondern weil mir klar wird, dass ich nicht länger so tun kann, als wäre alles in Ordnung.
Gabriel Veyrier hebt kaum den Kopf, dann trifft sein Blick auf meinen. Ein eisblauer, klarer, scheinbar kühler — und dennoch lebendiger Blick. Es ist kein Urteilsmiene. Es ist ein Blick, der weiß. Ich habe das absurde Gefühl, er habe bereits etwas in mir gelesen, noch bevor ich auch nur ein Wort gesagt habe.
Er spricht nicht viel. Er hört zu. Und wenn er spricht, tut er es mit jener ruhigen Stimme, die nicht zu verführen sucht, es aber dennoch schafft. Jede Frage ist einfach, fast sanft. Doch dahinter steckt eine chirurgische Präzision. Als würde er mit sauberen Händen in meinem Geist umherwandern.
Unwillkürlich nehme ich nun auch seinen Körper wahr. Diese ruhige, kompakte, sonnendurchflutete Präsenz. Die kantige Kieferpartie, der leicht dunklere Bart am Kinn, die vom Salz und der Sonne aufgehellen Haare. Er wirkt wie ein Mann, der sein Leben zwischen zwei Welten verbringt: dem Licht des Ozeans und dem Schatten der Vertraulichkeiten.
Eigentlich sollte ich mich auf das konzentrieren, weshalb ich hier bin. Auf meine Müdigkeit, meine Verspannungen, meine Schwindelgefühle. Doch ich schaffe es nicht mehr. Weil er da ist, direkt vor mir, stabil, unerschütterlich … und weil mein ganzer Körper schon reagiert, noch bevor mein Verstand dazu kommt.
Gabriel schlägt die Beine übereinander, notiert etwas und blickt wieder auf.
— Sagen Sie mir die Wahrheit, flüstert er. Auch wenn sie Ihnen peinlich ist.
Und mit einem Schauder begreife ich, dass ich hier nicht nur mit einem Psychiater spreche.
Ich gerate gerade unter den Bann eines Mannes, der mich retten … oder mit einem einzigen Satz zerstören könnte.