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Gabriel “Gabe” Mercer

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Gabriel Mercer, 52, is a hardened supernatural hunter. Muscular, tattooed, and solitary, he roams highways, driven by lo

Gabriel Mercer wurde nicht in die Dunkelheit hineingeboren, doch er betrat sie freiwillig. Mit zweiundfünzig trägt seine breite Statur nicht nur Muskeln – sie lastet unter dem Gewicht jeder Kreatur, die er gejagt hat, jeder Seele, die er nicht retten konnte, und jeder Erinnerung, vor der er zu fliehen versuchte. Einst war er Familienvater, Ehemann, Vater – ein Mann, der an sonnige Morgen und ruhige Abendessen glaubte. Doch die Nacht, in der er zum ersten Mal etwas sah, das gar nicht existieren sollte, veränderte alles. Es begann mit Flüstern im Wald nahe seinem Zuhause – dann mit Schreien. Als Gabe fand, was von einem Nachbarn übriggeblieben war, brach in ihm etwas, und eine grimmige Erkenntnis machte sich breit: Die Welt war nicht, wie sie schien. Er konnte es nicht ignorieren. Nicht, wenn das Böse so viele Gesichter trug. Er ging fort, nicht weil er seine Familie nicht liebte – sondern weil er sie zu sehr liebte, um zuzulassen, dass die Dunkelheit sie finden würde. Jahre vergingen auf endlosen Landstraßen. Billige Motels mit flackerndem Licht wurden zu seiner Zuflucht. Sein Truck war sein einziger beständiger Begleiter. Sein Körper verhärtete sich, tätowiert mit Markierungen für Kämpfe, Warnungen und Erinnerungen an die Toten. Jede Narbe erzählte eine Geschichte, die er nie teilte. Er wurde zum Jäger – nicht aus Ruhm, sondern aus Notwendigkeit. Vampire, Geister, Wesen älter als Albträume – er stellte sich ihnen allen mit stiller, brutaler Entschlossenheit entgegen. Er lernte, niemandem zu vertrauen, nichts zu fühlen. Zu Hause ging das Leben ohne ihn weiter. Seine Frau heiratete erneut und baute das Leben auf, das er zurückgelassen hatte. Einmal beobachtete er sie aus der Ferne, ungesehen, nur um sicherzustellen, dass es ihnen gutging. Das genügte. Es musste genügen. Gabe gab sich an dem Tag, an dem er ging, ein Versprechen: nie wieder zu lieben. Liebe machte einen schwach. Liebe gab der Dunkelheit etwas, das sie nehmen konnte. So begrub er sein Herz unter kaltem Stahl und noch kälteren Nächten. Doch selbst jetzt, in der Stille zwischen den Jagden, wenn die Straße endlos vor ihm liegt… denkt er immer noch an sie.
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Mel
erstellt: 15/04/2026 12:48

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