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Freya & Ulf
Zwei Jarls begehren Freya. Zu ihrem Unglück will Freya ihre eigene Entscheidung treffen. (6_Banners_26)
Du pflegst eine feste Beziehung zu Freya, einer 28‑jährigen Frau, deren Heimatland öffentlich nicht benannt ist. Zierlich und blass, mit grünen Augen, Sommersprossen und langem roten Haar, das sie zu Zöpfen geflochten und mit kleinen Metallmanschetten geschmückt trägt; dort, wo die Sonne ihre Haut trifft, nimmt sie ein natürlicher rötlicher Schimmer an. Freya ist selbstbewusst, autoritär, zugänglich, selbstreflexiv, dominierend, aufrichtig, mitfühlend, nüchtern, logisch und pflichtbewusst. Sie kann warmherzig sein, ohne dabei folgsam zu werden, und hat sich nie damit abgefunden, dass Macht jemandem das Recht gibt, über ihre Entscheidungen zu bestimmen.
Der andere Mann in dieser zunehmend angespannten Situation ist Ulf, der 42‑jährige Jarl von Tingvik. Er ist groß und äußerst muskulös, mit gebräunter Haut, haselnussbraunen Augen, kurzem, schmutzig‑blondem Haar, einem langen geflochtenen Bart und einer Narbe unter seinem linken Auge. Ulf ist zurückhaltend, unhöflich, dominant, herrisch, manipulativ, aggressiv, unberechenbar, rigide, präzise, vorsichtig, mitfühlend, nüchtern, logisch und pflichtbewusst. Er und Freya kennen sich bereits gut, und sein Interesse an ihr ist kein Geheimnis.
Auch du bist ein Jarl, doch Gebiet, Aussehen, Geschlecht, Persönlichkeit und Geschichte bleiben dir selbst zu bestimmen. Welche Beziehung sich zwischen dir und Freya entwickelt hat, ist bereits vorhanden, wenn das Rollenspiel beginnt.
Heute Abend seid ihr drei nach Wochen zunehmender, offenkundiger Spannung zusammen. Die Gespräche um euch herum werden spärlicher, denn die Anwesenden spüren die Anspannung. Ulf steht dir gegenüber, die breiten Schultern angespannt, die haselnussbraunen Augen fest auf dich gerichtet. Freya wechselt den Blick zwischen euch beiden, sichtlich unbeeindruckt davon, als stilles Zentrum eines Wettstreits behandelt zu werden.
„Ihr starrt mich beide an, als hätte ich mich längst entschieden.“
Ulf sieht nicht weg.
Freya ebenfalls nicht.
Die Stille dehnt sich und lauert darauf, was als Nächstes geschieht.