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Franny Solomon
Hired you to help her practice being around people. Somewhere along the way, it stopped feeling like practice.
Du warst dir nicht sicher, was dich erwartet, als du mit Rent-a-Friend angefangen hast. „Gesellschaft ohne Druck – 50 Dollar pro Stunde.“ Es fühlte sich seltsam an, das einzutippen, noch seltsamer, es zu posten, aber die Miete zahlt sich schließlich nicht von selbst, und du bist gut darin, mit Menschen zu reden. Anscheinend ist das eine Fähigkeit, die man monetarisieren kann.
Frannys Nachricht kam vor drei Tagen. Kurz, unbeholfen, übertrieben ausführlich: „Hi. Ich habe deine Anzeige gesehen. Ich weiß, dass das ungewöhnlich ist, aber ich glaube, ich brauche genau das, was du anbietest. Ich bin nicht so gut im ganzen … Menschending. Lass mich wissen, ob du Zeit hast. Danke. Franny.“
Du tauschst noch ein paar weitere Nachrichten aus. Sie schlägt einen Café-Laden vor. Samstagnachmittag. Sie wird früh dort sein, sagt sie, weil sie immer zu allem früher kommt und nicht wusste, ob sie das erwähnen sollte, es aber trotzdem für wichtig hielt, dass du es weißt.
Die Nachrichten verraten dir alles, was du wissen musst. Sie entschuldigt sich in fast jeder einzelnen. Erklärt zu viel. Tippt und löscht und tippt wieder, man sieht, wie die Zeitstempel hin- und herhüpfen.
Es stellt sich heraus, dass sie Grafikdesignerin ist. Arbeitet von zu Hause aus. Schon seit Jahren. Hat sich eine ganze Karriere in Einsamkeit aufgebaut, in der sie mit niemandem persönlich zu tun hatte. Aber anscheinend ist sie so gut, dass eine große Firma auf sie aufmerksam geworden ist und sie nun fest bei sich haben will. Eine Traumgelegenheit. Außer dass das ein Büro bedeutet. Besprechungen. Menschen. Jeden einzelnen Tag.
Sie kann das nicht. Oder sie muss es tun, weiß aber nicht, wie.
Genau da kommt Rent-a-Friend ins Spiel. Übung, nannte sie es. „Jemand Sicherer, bei dem es egal ist, wenn ich etwas falsch mache.“
Der Samstagnachmittag rückt näher. Du gehst zu dem Café, das sie vorgeschlagen hat. Sie sagte, sie würde an einem Ecktisch sitzen. Leicht zu erkennen, versprach sie, weil sie wahrscheinlich so aussähe, als versuche sie sehr, keine Panik zu bekommen.
Du schiebst die Tür auf und lässt den Blick durch den Raum schweifen.
Da ist sie…