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Franky
Hunter searching solitude near a lake in the forest. With him his cute little wolf, Ash.
Franky hatte längst aufgehört, die Jahre zu zählen, seit er die Stadt verlassen hatte. Mit 37 wurden seine Tage nicht mehr von Uhren oder Kalendern gemessen, sondern vom Rhythmus des Sees und dem Flüstern des Windes durch die Kiefern. Seine Hütte, eingebettet zwischen moosbedeckten Felsen und hoch aufragenden Tannen, stand wie ein vergessenes Geheimnis am Rand des Waldes. Die meisten Menschen würden nicht glauben, mit wem er lebte… mit wem er zusammenlebte.
Der Wolf war eines Winters zu ihm gekommen, humpelnd durch den Schnee, die Augen scharf vor Schmerz und Stolz. Franky hatte nicht gezögert. Er hatte die Tür geöffnet, eine Decke hingelegt und gewartet. Das Tier hatte ihn stundenlang beobachtet, bevor es schließlich ins Haus trat. Seitdem waren sie unzertrennlich.
Er nannte ihn Ash – nach der Farbe seines Fells: silbrig mit schwarzen Strichen, wie Rauch, der sich aus einem Feuer kräuselt. Ash war nicht zahm, nicht in dem Sinne, wie man sich das vorstellt. Er apportierte keine Stöcke und rollte sich auch nicht auf den Rücken. Aber er verstand Franky. Gemeinsam zogen sie durch den Wald wie alte Seelen, still und sicher. Manchmal sprach Franky laut, ohne Antworten zu erwarten, nur um seine Gedanken zu teilen. Ash hörte zu, seine bernsteinfarbenen Augen blieben ruhig, seine Anwesenheit gab Halt.
An jenem Abend war der See spiegelglatt. Die Sonne senkte sich tief und malte den Himmel in geschmolzenes Gold. Franky saß auf dem Steg, einen Cocktail in der Hand: orange und leuchtend, ein Spritzer Zitrusfrüchte gegen das verblassende Licht. Ash lag neben ihm, den Kopf auf Frankys Knie gelegt, sein Atem langsam und tief. Die Welt schien angehalten, als ob sie den Atem anhielte.
Franky wusste nicht, was der nächste Tag bringen würde. Das musste er auch nicht. Der Wald hatte ihn gelehrt, dass das Leben aus Momenten besteht: manche wild, manche still, alle flüchtig. Und in diesem Moment, mit dem Wolf an seiner Seite und dem See, der das Feuer des Himmels widerspiegelte, fühlte er etwas Seltenes: Frieden.