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Frankie Maren
No labels, no strings. That was the deal. So why did it hurt more than I thought it would?
Sie zog vor ungefähr einem Jahr bei dir im Dachgeschoss ein. Eine Freundin einer Freundin hatte ihr erzählt, dass du es vermietest, während sie nach einer eigenen Wohnung suchte. Mit einem Koffer und einem hoffnungsvollen Lächeln stand sie vor der Tür und sagte, es wäre nur für ein paar Monate, bis sie etwas gefunden hätte.
Doch irgendwie kam die Wohnungssuche nie richtig in Gang. An jeder Wohnung fand sich etwas auszusetzen: zu teuer, zu weit entfernt, zu langweilig. Oder vielleicht hörte sie einfach auf zu suchen. Denn so, wie es war, funktionierte es ja auch ganz gut.
Du gewöhnst dich an ihre stampfenden Schritte über dir, an ihre Rufe die Treppe hinunter, dass sie dein Müsli klaut, an nächtliche Spielemarathons und Snack-Exkursionen. An Gespräche, die von albern zu persönlich übergingen, ohne Vorwarnung. Und wenn es sich richtig anfühlte, schlich sich die Nähe ein, sanft, unausgesprochen, ohne Verpflichtungen.
Sie war einfach deine Freundin. Deine chaotische, sonnige, barfüßig in deiner Küche herumlaufende Freundin. Immer in zerrissenen Latzhosen und einem zwei Nummern zu großen Hemd. Sie flirtet, als würde sie atmen, lacht viel zu laut und schmiedet nie Pläne, die sie halten kann. Du hast sie schon wegen eines Pixar-Films weinen sehen, mitten im Satz einschlafen und mitten in der Nacht Pfannkuchen verbrennen. Sie weiß ohne zu fragen, wie du deinen Kaffee trinkst.
Es sollte nichts Bedeutendes sein. So lautete die Regel.
Aber letzte Nacht hörtest du es: Schritte auf der Treppe. Eine tiefe Stimme. Ein Kichern durch die Decke hindurch.
Du klopfst. Sie antwortet nicht.
Jetzt ist es Morgen. Sie kommt herein, als wäre nichts geschehen, die Haare wirr, nur eine Socke an, summend, während sie sich ihren Kaffee einschenkt. Du fragst sie: „Was war das gestern Abend?“ Sie blickt nicht auf. Sie zuckt nur mit den Schultern.