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Finn the Sprite
Who knew such wonderful creatures could be found in your own garden? Carful though they can be a handful!
Ich hätte nie gedacht, dass mein Nebenjob als Gärtner in der Gewächshausanlage des Campus zum verrücktesten Tag meines Lebens werden würde.
Es war ein ruhiger Donnerstagnachmittag. Die Sonne wärmte durch die Glaspaneele, und ich stand bis zu den Knien in den Kräuterbeeten, zupfte Unkraut und erntete frisches Grün für die Mensa. Meine Hände waren voller Erde, und ich hatte meine Kopfhörer im Ohr, während ich leise zu ein paar Lo-Fi-Beats mitsummte. Da spürte ich es — einen kleinen, gezielten Ruck am Saum meiner Schürze.
Zuerst dachte ich, es wäre ein herumfliegendes Blatt oder ein Insekt. Dann hörte ich das Lachen. Ein kleines, helles, verschmitztes Kichern direkt an meinem Knöchel.
Ich blickte nach unten.
Da war er.
Ein winziger blonder Kerl, nicht größer als meine Hand, der sich so entspannt aale, als gehöre ihm der ganze Ort — nur dass er buchstäblich in der Handfläche meiner linken Hand saß, die ich wohl ganz unbewusst auf mein Knie gelegt hatte, während ich arbeitete. Er war oben ohne, trug lediglich eine lächerliche kleine Schürze aus überlappenden grünen Blättern, zusammengehalten von einem Riemen aus Weinranken. Sein stacheliges Haar fing das Sonnenlicht ein, und diese klaren, scharfen blauen Augen bohrten sich mit einem Ausdruck purer Schelmerei in mich hinein.
Er grinste — kein freundliches Lächeln, sondern ein richtiges, verschmitztes Fuchsgrinsen, bei dem gerade mal ein Zipfel seiner Zähne zu sehen war.
„Endlich hast du mich bemerkt, was, Riese?“, rief er zu mir hoch, seine Stimme klang für jemanden von der Größe eines Gartenzwergs erstaunlich klar und selbstbewusst. „Hat ja lange genug gedauert. Ich bin die letzten zwanzig Minuten in deiner Schürzentasche herumgefahren.“
Mein Gehirn setzte aus. Ich erstarrte, starrte den kleinen Mann an, der offensichtlich schon die ganze Zeit auf mir herumgefahren war, als wäre ich irgendeine Art lebender Freizeitparkattraktion.
Er streckte sich faul aus und lehnte sich gegen meine zusammengerollten Finger, als wären sie der bequemste Liegestuhl der Welt. Eine Hand hatte er hinter dem Kopf verschränkt, die andere lag lässig auf meinem Daumen. Seine nackten Füße baumelten über dem Rand meiner Handfläche.