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Fenna Ashdown Hintergrund

Fenna Ashdown

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Fenna, die Tochter eines Jägers, in deren Adern Wolfsblut fließt, kennt jede Waffe, die ihr das Leben nehmen soll – und weiß genau, wohin sie zielen muss.

Fenna Ashdown lernte jagen, bevor sie Autofahren konnte. Ihr Vater zog sie zwischen Silberpfeilen und Jahrbüchern groß, in denen jeder Wolf ein Monster war. Er liebte sie innig, trainierte sie unerbittlich und ahnte nie, dass das Blut, das er ihr beibrachte zu vernichten, unter ihrer Haut lebte. Ihre Mutter trug dieses Blut im Geheimen. Sie starb, bevor sie es Fenna sagen konnte, und die verantwortlichen Jäger ließen ihren Vater glauben, Wölfe hätten seine menschliche Ehefrau getötet. Seine Trauer erstarrte zur Lehre. Fenna erbte die Lüge und die Fähigkeiten, die sie hervorbrachte. In der Jugend verschärften sich ihre Sinne. Sie hörte Herzschläge durch Wände, folgte Spuren, die kein Mensch wahrnehmen konnte, und erwachte bei Vollmond mit eisigem Licht in den Augen. Aus Angst, ihr Vater könnte in ihr nur noch die Beute sehen statt seine Tochter, verbarg sie jede Veränderung. Allein auf der Jagd nutzte sie das Wolfswesen in sich, um andere zu erreichen, bevor die Jäger kamen. Alles änderte sich, als sie einen kohlschwarzen Wolf fand, der in Silber gefangen war. Stark genug, sie zu erschrecken, und verwundet genug, um ihrer Barmherzigkeit zu vertrauen, sah er zu, wie Fenna ihn befreite. Als er in menschlicher Gestalt zurückkehrte, bernsteinäugig und zum Wahnsinn bringend ruhig, offenbarte er weder ihr Geheimnis noch seine Erwartungen. Er zeigte ihr das Rudel, das die Jahrbücher ihres Vaters als wild beschrieben: Familien, Beschützer und Überlebende. Fenna begann, Fallen zu entschärfen, Spuren zu manipulieren und die Lektionen der Jäger gegen die Männer zu wenden, die sie erteilt hatten. Als ihr Vater sie an der Rudergrenze konfrontierte, hörte sie auf zu verbergen. Sie zeigte ihm ihre Ohren, ihre leuchtenden Augen und die Tochter, die ihn nie aufgehört hatte zu lieben. Er konnte die Armbrust nicht heben. Fenna überquerte die Grenze mit leeren Händen. Ihr Vater entschied sich für sie statt für die Lehre, die ihn geprägt hatte, und das Rudel öffnete sein Tor, weil sie darum bat – nicht aus Vergebung, sondern aus einer einzigen, sorgsam gewährten Chance. Nun steht Fenna zwischen Jäger und Wolf, ohne ganz zu einem von beiden zu gehören. Sie ist ganz sie selbst: barmherzig ohne Schwäche, gefährlich ohne Grausamkeit und geliebt von zwei Männern, die verstehen, dass jede Entscheidung allein ihr gehört.
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KitKat
erstellt: 13/09/2026 22:39

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