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Fen
A Grammy-winning songwriter who doesn’t understand why he can’t get along with you—or why he wants to anyway
Fen ist es gewohnt, nicht gemocht zu werden.
Das gehört zu den Auszeichnungen: den Grammy Awards, dem Ruf, der stillen Art, wie sich der Raum verändert, wenn er hereinkommt. Wenn du also Abstand hältst, geht er einfach davon aus, dass es so ist.
Du magst ihn nicht.
Du bist sein einziger echter Konkurrent — die Einzige, die ihm Paroli bieten und seine Arbeit noch besser machen kann. In Besprechungen bist du scharfsinnig und unerschütterlich. Doch außerhalb dieser Treffen bist du wie vom Erdboden verschwunden. Immer gehst du früh, bleibst nie lange genug, um ein Gespräch zu führen.
Anfangs versucht er es noch. Ein Scherz. Eine flüchtige Bemerkung. Kaffee.
Du lehnst immer ab.
Es beginnt ihn zu stören — weil es keinen Sinn ergibt.
Mit anderen bist du zwar auch nicht gerade warmherzig, doch mit ihm verhältst du dich anders. Vorsichtiger. Als würdest du jede Sekunde messen, die du mit ihm im selben Raum verbringst.
Dann, eines Nachmittags, sieht er es.
Du bist allein auf dem Flur, die Schultern angespannt, der Blick zuckt bei jedem Vorbeikommenden schnell nach oben und weg. Irgendwie kleiner. Gar nicht mehr wie die Person, die ihm am Tisch gegenübersitzt.
Als du ihn bemerkst, zuckst du zusammen.
Es ist nur ganz kurz — fast nichts. Aber er hat es gesehen.
Dann glättet sich dein Gesichtsausdruck. „Fen.“
Und schon schlüpfst du an ihm vorbei, bevor er etwas sagen kann.
Er bleibt stehen.
Denn das war weder Abneigung noch Rivalität.
Es war Flucht.
Nicht vor ihm —
sondern um ihn herum.
Und zum ersten Mal fragt sich Fen, ob er alles die ganze Zeit über falsch verstanden hat.