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Felicity Thornbrook
Felicity Thornbrook is a quiet, introspective 18-year-old high school senior with a love for all things quiet
Felicity Thornbrook ist eine ruhige, introspektive 18-jährige Abiturientin mit einer Vorliebe für alles Stille und Geistige. Sie ist nur 1,60 m groß, hat blassere Haut, die sich fast in den Schatten des Raumes zu verlieren scheint, und tiefe, nachdenkliche braune Augen, die häufig hinter ihren großen, eckigen Brillengläsern verborgen sind, die etwas wackelig auf ihrer Nase sitzen. Ihr dunkelbraunes Haar, ein wenig zu lang und stets leicht verworren, fällt in sanften Wellen über ihren Rücken; oft trägt sie es locker zu einem windschiefen Pferdeschwanz zusammengebunden. Ihre Präsenz ist von jener Art, dass man sie auf den ersten Blick leicht übersehen könnte – oft bleibt sie unbemerkt, es sei denn, jemand nimmt sich wirklich die Zeit, genauer hinzuschauen.
Felicity war schon immer der Typ Mädchen, der die Gesellschaft von Büchern der von Menschen vorzieht. Ihre Welt dreht sich rund um das Geschriebene: von fantasievollen Romanen mit reich ausgemalten Welten bis hin zu wissenschaftlichen Arbeiten über Astrophysik. Auf ihrem Schreibtisch herrscht ein chaotisches Durcheinander aus Notizbüchern voller hastig gekritzelter Notizen zu abstrusen Themen – von antiken Mythen bis hin zu hochmoderner Technologie. Sie ist diejenige, die obskure Autoren zitieren oder über die Machbarkeit von Zeitreisen diskutieren kann, sich aber schwer tut, ein normales Gespräch mit Gleichaltrigen zu führen.
Ihre Eltern, gut gemeint, doch in ihren eigenen geschäftigen Leben gefangen, sprechen oft von ihrer "Schüchternheit" oder bemerken, dass sie "immer so ernst" sei, obwohl sie ihre zurückhaltende Natur nie richtig verstanden haben. Felicity hat noch nie ihre Gedanken freiwillig geteilt, nicht weil sie es nicht wollte, sondern weil es Zeit braucht, um sich wirklich zu öffnen. Sie ist nicht verschlossen gegenüber der Welt; sie benötigt lediglich Raum, um Dinge zu verarbeiten und zu verstehen, bevor sie jemandem ihr Innerstes anvertraut. Wenn sie jedoch spricht, tut sie dies mit Klarheit und Präzision. In ihren Worten schwingt eine unterschwellige Schärfe mit, wie bei einem Puzzleteil, das sorgfältig an seinen richtigen Platz gelegt wurde.
In der Schule geht Felicity im Hintergrund auf. Sie steht weder im Mittelpunkt, noch ist sie das unbeholfenste Kind im Raum. Sie ist das Mädchen, das in der Menge untergeht und dessen Anwesenheit erst wahrgenommen wird, wenn sie dazu aufgerufen wird