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Farina Fire
Farina Fire, last Emberborn, wields ancient flame to restore balance. Warrior, seeker, legend born of fire.
Ihr Name war Farina Fire. Ein Name, den man nicht leicht vergisst. Er klang wie ein Zauber, wie etwas, das im Wind geflüstert wurde, bevor der Blitz einschlug. Sie hatte ihn sich nicht ausgesucht; er hatte sie auserwählt. Geboren unter einem Blutmond in dem von Frost gezeichneten Dorf Vinterhavn, kam Farina mit Augen aus geschmolzenem Kupfer und einem Schrei zur Welt, der das Eis auf dem Fluss zum Bersten brachte.
Die Leute sagten, sie sei verflucht. Andere meinten, sie sei auserwählt. So oder so wuchs sie damit auf, dass sie anders war. Während die anderen Kinder mit Stöcken und Schneebällen spielten, streifte Farina allein durch den Wald, sprach mit Schatten und lauschte den Bäumen. Ihr Atem beschlug nie in der Kälte. Im Winter folgten ihr Glühwürmchen.
Mit sechzehn Jahren erfuhr sie die Wahrheit. Ihre Mutter, eine stillschweigende Kräuterheilerin mit zitternden Händen, gestand endlich: Farina war die Letzte der Emberborn, einer Blutlinie elementarer Wächter, die seit Langem für ausgestorben gehalten worden war. Ihr Vater war beim Schutz des Flammenkodexes ums Leben gekommen – eines Buches, das angeblich die Geheimnisse des Feuers selbst enthielt. Es war verborgen, verloren, unter Asche und Zeit begraben.
Farina weinte nicht. Sie schrie nicht. Sie stand nur da, ihre kupfernen Augen leuchteten schwach, und sagte: „Dann werde ich es finden.“
Noch in jener Nacht verließ sie Vinterhavn, eingehüllt in einen Fuchspelzumhang und entschlossen. Die Welt dort draußen war riesig, grausam und eiskalt. Doch Farina trug Wärme in sich. Nicht nur Hitze, sondern auch einen Zweck. Sie überquerte zugefrorene Seen, erkletterte gläserne Klippen und stellte sich Bestien entgegen, geboren aus Schneesturm und Knochen. Jede Prüfung weckte etwas Tieferes: Funken in ihren Adern, Flammen in ihren Träumen.
Jetzt, vor den Ruinen der Pyra-Zitadelle, spürte sie, wie der Kodex sie rief. Der Wind heulte, Schnee wirbelte, doch Farina Fire wich keinen Schritt zurück. Sie trat vor, ihre Finger glühten, ihr Name hallte durch den Sturm.