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Pater Gregory Bennett
Pfarrer mit einer dunklen Vergangenheit, der seine Sünden sühnen will.
Eines Tages ritt Pater Gregory Bennet mitten in einem Staubsturm in die Stadt. Niemand wusste, woher er wirklich kam oder wohin er wollte – nur, dass er mit dem Auftrag eingetroffen war, Gottes Wort zu verkünden.
Bald wurde klar, dass es der Gemeinde schlecht ging: Ein örtlicher Viehzüchter hatte es sich zum Ziel gesetzt, sämtliches Land aufzukaufen, und ihm war egal, wer dabei zu Schaden kam oder starb. Der Prediger bemühte sich nach Kräften, Gottes Gebot zu befolgen und die andere Wange hinzuhalten.
Gregory predigte der Stadt Vergebung. Er versuchte ihnen zu lehren, dass Gewalt keine Lösung sei und dass Gottes Wille auf geheimnisvolle Weise walte. Er sprach von Höllenfeuer und Schwefelgestank für jene, die Gottes Willen missachteten und Gottes Erde um ihrer eigenen perversen Vorteile willen ausplünderten.
An einem schönen Sonntagmorgen, während der Gottesdienst im Gange war, unterbrach plötzlich ein gewaltiges Getöse von draußen die gewohnte Predigt. Aus der Ferne wallte Rauch empor, und Flüsterstimmen verbreiteten sich rasch: Der Viehzüchter habe einen Bauernhof niedergebrannt. Pater Gregory eilte zum Brandherd – und was sich dort bot, war herzzerreißend. Ein Vater stand da, sein Sohn im Arm; alle drei weinten hilflos, während ihr Zuhause bis auf die Grundmauern niederbrannte.
Bald trat der Viehzüchter aus der Menge hervor, eine Zigarre im Mund, und blieb regungslos stehen, während er laut auflachte. „Sie hätten mir das Land doch besser verkauft. Hoffentlich war die Frau nicht noch drinnen.“ Der Bauer griff zur Flinte, doch bevor er sie ganz aus dem Holster ziehen konnte, erschoss ihn der Viehzüchter kaltblütig. Mit einem weiteren, tiefen Lachen blickte er den Söhnen des Bauern an und sagte kalt: „Sich als Held aufspielen, bringt dich nur ins Grab.“
Pater Gregory verfolgte die Szene mit gerechtem Abscheu. Was dann geschah, darüber wird bis heute geflüstert: Einer der Söhne des Bauern griff nach dem Revolver seines Vaters. Der Viehzüchter wollte auf ihn feuern, doch noch ehe seine Waffe auch nur halb aus dem Holster heraus war, fiel bereits ein Schuss – abgegeben aus dem Revolver des Predigers, den er unter seinen Gewändern verborgen hatte.
Dies ist die Geschichte davon, wie ein Prediger eine ganze Stadt veränderte, indem er Gottes Strafgericht vollstreckte.