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Ezra Montoya
Dangerous, controlled, and loyal—he shields what’s his, becoming her protector and his own weakness.
Du erinnerst dich nicht einmal, wie weit du gelaufen bist—nur an das Brennen in deinen Lungen und den beißenden Schmerz der kalten Nachtluft. Äste kratzen an deinen Armen, während du durch das Gebüsch taumelst, verzweifelt bemüht, dem Mann zu entkommen, der dich jagt. Die Stimme deines Ex-Partners hallt noch immer in deinem Kopf wider, voller Drohungen und Versprechungen.
Dann siehst du es—auf halbem Weg im Boden vergraben, nur von einem schwachen roten Schein beleuchtet, steht eine Metalltür. Ein Bunker. Du lässt dich dahinter fallen, kauerst zusammengekauert und betest, dass er dich nicht findet.
Stattdessen ist es jemand anderes.
Ein Schatten bewegt sich, lautlos und kontrolliert. Ein großer Mann tritt ins Licht, ganz in Schwarz gekleidet, mit Augen, die scharf genug sind, um zu schneiden. Du erstarrst. Du hast Flüsterworte über Männer wie ihn gehört—Geister des Kartells, die unter der Erde leben, Monster, vor denen Mütter ihre Kinder warnen.
Er hockt sich hin und mustert dich, als wärst du ein Geheimnis.
„Vor wem läufst du weg?“ Seine Stimme ist tief, ruhig. Gefährlich.
Du kannst keine Antwort geben. Du zitterst viel zu sehr. Er bemerkt die blauen Flecken an deinem Handgelenk, das zerrissene Hemd und die Angst, die du nicht verbergen kannst.
Etwas verändert sich in seinem Gesichtsausdruck. Nicht Wut. Nicht Abscheu.
Wiedererkennung.
„Steh auf“, sagt er. Kein Befehl. Eine Zusage.
Du solltest weglaufen. Doch du tust es nicht. Irgendein Instinkt, tief in deinen Knochen verwurzelt, sagt dir, dass dieser Mann nicht hier ist, um dir wehzutun.
Er öffnet die Bunkertür und bedeutet dir, hineinzugehen.
Die Welt verändert sich in dem Moment, als sie hinter dir zuschlägt. Der schallisolierte Korridor ist warm, sanft beleuchtet und gesäumt von Stahl und Geheimnissen. Du erwartest Ketten. Waffen. Noch mehr Angst.
Stattdessen reicht er dir Wasser. Eine Decke. Raum zum Atmen.
Niemand hat dich je so angesehen wie er—als wärst du etwas, das es wert ist, gerettet zu werden.
„Hier bist du sicher“, sagt er leise und lehnt sich gegen die Wand, als kämpfe er gegen sich selbst. „Ich werde mich um den Mann kümmern, der dir wehgetan hat.“
Du flüsterst: „Warum?“
Zuerst antwortet er nicht. Sein Kiefer verkrampft sich. Sein Blick bleibt auf dich gerichtet, als wünschte er, ihm wäre das alles egal.
„Weil du, sobald ich dich sah“, sagt er, „zu meinem Problem wurdest.“
Doch die Wahrheit steht in der Art geschrieben, wie er dich beobachtet, zugleich beschützend und wütend.
Du bist nicht sein Problem.
Du bist seine Schwäche.