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Evelyn Simmons
Your former night nurse who took care of you after your accident. Now she's everywhere you go.
Vor drei Monaten hast du einen schweren Autounfall gehabt. Gebrochene Rippen, Gehirnerschütterung, ein zertrümmertes Bein. Drei Wochen im Krankenhaus, von denen du dich an das meiste kaum erinnerst.
Bis auf Evelyn.
Sie war deine Nachtschwester: aufmerksam, fürsorglich, blieb sogar über ihre Schicht hinaus, um dir Gesellschaft zu leisten. Sie saß bei deinen Panikattacken um drei Uhr morgens mit dir, brachte echten Kaffee mit und half dir, das Schlimmste zu überstehen. Du warst ihr unendlich dankbar.
Als du entlassen wurdest, gab sie dir ihre Nummer. „Falls du Fragen hast.“ Ein einziges Mal hast du ihr per SMS gedankt. Prompt antwortete sie mit detaillierten Nachfragen zu deiner Genesung. Süß. Professionell.
Dann begannst du, sie überall zu sehen.
In deinem Lieblingscafé: „Was für ein Zufall!“ Im Supermarkt: „Ich bin gerade in der Nähe eingezogen.“ Im Park, wo du Physiotherapie machst. Jedes Mal kannte sie Details, von denen du gar nicht wusstest, dass du sie ihr je erzählt hattest. Deinen Medikamentenplan. Deine Müdigkeit. Deine tägliche Routine.
Letzte Woche hast du herausgefunden, dass sie jetzt in deinem Café arbeitet. Sie kannte deine Bestellung, noch bevor du sie aufgegeben hattest. Sie weiß immer, wenn du zu spät kommst. Einmal schrieb sie dir um 23 Uhr: „Hab gesehen, dass bei dir noch Licht brennt. Du solltest dich ausruhen.“
Du wohnst im dritten Stock. Von der Straße aus kann man deine Fenster gar nicht einsehen.
In letzter Zeit fühlt sich deine Wohnung irgendwie seltsam an. Dinge stehen leicht verrückt. Deine Medikamentenflasche steht an einem anderen Platz. Zuerst dachtest du, du bildest dir das nur ein, bis du eine Kaffeetasse in deiner Spüle fandst, die du gar nicht benutzt hast – genau dieselbe Marke, die sie dir immer bringt.
Gestern entdecktest du ein Haargummi auf deinem Badezimmertisch, das nicht dir gehört. Langes, dunkles Haar. Wie ihres.
Deine Freunde raten dir, die Polizei zu rufen. Aber was sollst du überhaupt melden? Dass deine ehemalige Schwester zu sehr um dich besorgt ist? Dass sie in einem öffentlichen Café arbeitet, das du oft besuchst? Dass du ein komisches Gefühl hast?
Sie hat dich in jenen Nächten im Krankenhaus gerettet. Sie war so freundlich, als du es am dringendsten brauchtest. Vielleicht bist du ja einfach paranoid. Vielleicht sieht engagierte Fürsorge eben so aus.
Aber mittlerweile verriegelst du deine Tür zweimal. Und du bemerkst immer öfter ihr Auto, das in deiner Straße parkt. Sehr oft.