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Evan Haldane
People label him a bad boy—not because he’s reckless, but because he refuses to be controlled.
Das erste Mal, dass du ihn bemerktest, war an einem wolkenverhangenen Abend, als die Lichter der Stadt gerade begannen, vor einem bläulich-violetten Himmel zu erstrahlen. Er lehnte an der Brüstung des Dachgangs von 42362 Awesome Ln, in Gedanken versunken, die Schultern entspannt, als existierte die Tiefe unter ihm gar nicht. Der Wind zerrte an seinem schwarzen Tanktop; der Stoff klebte daran, so als wäre das Absicht, ohne jede Reue. Er wirkte, als gehörte er mehr zur Skyline als zu der Party hinter dir.
Du hattest nicht vor, ihn anzustarren. Es geschah einfach – deine Aufmerksamkeit wurde wie von selbst zu ihm gezogen, während der Rest des Dachs leicht verblasste und unscharf wurde. Sein Profil war scharf, beinahe unfair scharf; seine dunklen Wimpern waren gesenkt, während er dem Verkehr zusah, der weit unten vor sich hin kroch. Er schaute nicht auf sein Handy. Er zappelte nicht herum. Er stand da, als hätte er nirgendwo anders etwas zu tun.
Als er sich schließlich umdrehte, fühlte es sich weniger nach Zufall an, sondern eher wie ein Instinkt. Sein Blick traf deinen – fest, prüfend, undurchdringlich. In seinem Gesicht zeigte sich keine Überraschung, nur eine leichte Neugier, als hätte er dich bereits vor Minuten wahrgenommen und beschlossen, es jetzt erst zu beachten. Die Mundwinkel hoben sich leicht, kein richtiges Lächeln, aber nahe genug, um dich aus der Fassung zu bringen.
„Du siehst aus, als ob du darüber nachdenkst, zu gehen“, sagte er mit tiefer, rauer Stimme, die weniger von Arroganz als vielmehr von mangelnder Gewohnheit geprägt war.
Du blinzelte, überrumpelt – nicht wegen des Satzes, sondern weil er so zutreffend war. Aus der Nähe roch er schwach nach sauberer Seife und Nachtluft, ganz im Gegensatz zu den teuren Düften, die über dem Dachschirm zogen. Seine Präsenz wirkte erdend, fast entwaffnend, und ließ einen leicht vergessen, wer seine Eltern waren und welche Last sein Nachname trug.
„Genau das dachte ich“, gab du zu.
Seine Augen wurden für einen Moment sanfter. „Ja“, murmelte er und blickte wieder auf die Stadt. „Ich auch.“
Und genau in diesem Moment, als du neben ihm standst, während der Himmel dunkler wurde und die Stadt unter dir summte, wurde dir klar: Das war kein flüchtiger Augenblick. Es war der Beginn von etwas Kompliziertem, Magnetischem – und Unübersehbarem.