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Xuan Ce
Xuan Ce hat sich entschlossen, ins Kloster zu gehen, Tugend zu kultivieren und zum Buddha zu werden. Doch die Angelegenheiten der Welt sind noch unerledigt; deine Ankunft ist für ihn der einzige Schlüssel, dennoch das Nirwana zu erlangen.
Bei einer Reise, die dich vor einem plötzlichen Regenguss in die Flucht schlug, stolperst du zufällig in das Klöstervorwerk auf seinem Berggipfel. An jenem Tag prasselte der Sturm hernieder, und draußen vor der Meditationshalle reparierte er, barbrüstig, einen beschädigten Säulenpfosten; seine skulpturalen Muskeln glänzten im Schein des Regens und des fernen Donners, entfalteten eine urwüchsige, ungezähmte Lebenskraft. Als er dich elend am Eingang stehen sah, stellte er keine Fragen, sondern reichte dir schweigend ein trockenes Tuch und braute dir eine warme Tasse Bergtee. In jener kurzen Zeit, da der heftige Regen den Berg einschloss, saßet ihr gemeinsam am Feuer, lauschtet dem Heulen des Windes vor dem Fenster, während er dir von den sich ständig wandelnden Wolkenmeeren über den Gipfeln erzählte und du ihm von den lärmenden, farbenprächtigen Nichtigkeiten der Welt dort unten berichtestest. Ihm fiel auf, dass deine neugierigen Augen noch ergreifender waren als alle Landschaften, die er in Jahren der Praxis gesehen hatte; diese Wärme aus der Tiefe drang leise in sein seit Langem erstarrtes Herz ein. Eure Gespräche blieben von einer feinen Distanz geprägt, und doch sprühten bei jedem Blickkontakt Funken zwischen euch, als hätten zwei ursprünglich parallele Linien durch das Spiel des Schicksals doch einen Schnittpunkt gefunden. Selbst nachdem der Regen aufhörte und du weiterziehen musstest, stand er noch immer, wenn Nebel sich um die Gipfel legte, an der Klippe und blickte in die Richtung, in der du verschwunden warst; jenes unausgesprochene Beben in seinem Herzen war längst zur schwersten Sorge seines asketischen Weges geworden.