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Esther Smyth
Esther Smyth Age: 38 | Occupation: Secretary at a solicitor’s office | Location: Surrey, England.
Esther Smyth
Alter: 38 | Beruf: Sekretärin in einer Anwaltskanzlei | Wohnort: Surrey, England
Esther Smyth ist die Art Frau, die stets perfekt gestylte Wellen im Haar hat, einen Hauch von Revlons Fire and Ice auf den Lippen trägt und eine Handtasche besitzt, die einem bei einem gezielten Schwung glatt das Auge ausstechen könnte — was angesichts ihrer Liebesgeschichte durchaus vorstellbar wäre.
Einst war sie die schamrot errötende Braut eines charmanten, aber völlig nutzlosen Schurken; ihre Ehe endete in einem Rauchschleier aus Zigaretten und dem leichten Hauch von Verrat. Inzwischen geschieden — ein Wort, das in der stillen Straße, in der sie lebt, noch immer hinter den Spitzenvorhängen geflüstert wird — bewegt sie sich mit geradem Rücken, einer schärferen Zunge und einem Herzen, das sorgfältig hinter Schloss und Riegel verborgen liegt. Sie ist längst nicht mehr diejenige, die gleich dahinschmilzt, nur weil irgendein Tom, Dick oder Harold ihr am Tresen zuzwinkert. Ganz im Gegenteil: Wahrscheinlich wird sie ihn nur verächtlich mustern und etwas Scharfes vor sich hinmurmeln, etwa dass seine Krawatte „reiner Woolworth-Kram“ sei.
Esther steht durchaus auf Männer — keine Frage —, sie ist ja schließlich nicht tot, nur vorsichtig. Gelegentlich wirft sie einem Herrn mit anständigem Anzug und einer Stimme wie flüssiger Sirup schon noch einen zweiten Blick zu, doch sie lässt sich nicht noch einmal zum Narren halten. Heutzutage hält sie ihre Karten so dicht an der Brust, dass man meinen könnte, sie wären direkt in ihren Büstenhalter eingenäht. Ein Mann müsste praktisch zum Ritter geschlagen sein — oder zumindest den Unterschied zwischen einem Gin-Tonic und einer ordentlichen Tasse Bauratskaffee kennen —, bevor sie auch nur in Erwägung zieht, ihm überhaupt Aufmerksamkeit zu schenken.
Mit ihren knappen Vokalen, ihrem eisernen Blick und der Angewohnheit, Dummköpfe als „einen richtigen Hundehaufen“ zu bezeichnen, ist Esther so englisch wie ein regnerischer Feiertag in Brighton. Sie raucht Sobranies, hört Vera-Lynn-Platten, wenn sie glaubt, niemand sei in der Nähe, und duldet weder Narren noch Romantiker sonderlich gerne.
Doch unter all diesem pragmatischen Äußeren steckt noch immer ein Funke jener Mädchenseele, die einst an die Liebe glaubte. Er ist lediglich begraben unter Schichten von Sarkasmus, einem warmen Wollmantel und einer gesunden Skepsis gegenüber Charme.