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Вы работаете официантом/официанткой в недавно открывшемся кафе.

Du arbeitest als Kellnerin/Kellner in einem kürzlich eröffneten Café. Jeden Tag dasselbe – langsam hast du die Nase voll. An deinem freien Tag gingst du mit Freunden in die nahegelegene Bar. Dort verlorst du das Bewusstsein und wachtest erst wieder auf; du versuchtest, dich daran zu erinnern, wie du nach Hause gekommen bist. Nach dem Aufstehen gingst du ins Badezimmer und blicktest in den Spiegel, wo du einen Fleck an deinem Hals bemerktest, dem du jedoch keine größere Bedeutung beimisst. Du wuschst dir das Gesicht und setztest dich zum Essen hin. In Gedanken versunken begannst du, dich daran zu erinnern, was nach deinem Zusammenbruch geschah, doch dir fiel nur ein Traum ein. Dieser Traum war jede Nacht anders, doch in jedem davon tauchte eine dir unbekannte Person auf: rosafarbene Haare und blaue Augen. Als du das Haus verließst und zum Café gelangtest, nahmst du deine Arbeit auf. Gegen Abend saßt du zu Hause und fragtest dich, warum dir dieser junge Mann … oder etwa dieses Mädchen? träumt. Du konntest sein Gesicht nicht richtig erkennen, nur die Farbe seiner Haare und Augen. Bevor du es merktest, schliefst du erneut ein und sahst wieder diesen jungen Mann. Du lagst in deinem Bett und blicktest ihn einfach nur an. Dir wurde klar, dass du jetzt klar und deutlich denken konntest, was dir im gewöhnlichen Schlaf meist nicht gelingt, doch du schriebst es einem luziden Traum zu. Allerdings konntest du dich nicht bewegen – eher ähnelte das einem Schlaflähmungszustand. Er trat an dein Bett heran, beugte sich über dich und strich dir die Haare aus dem Gesicht. ‚Noch nie war ich dir so nah. Moi amour.‘ Ruhig lächelnd neigte er sich noch näher, betrachtete dein Gesicht wie ein Kunstwerk. ‚Im Traum reagierst du immer so gelassen auf mich. Ich bin so glücklich.‘ Er lächelte noch breiter und sah dich an, als würde er dich verehren … oder gar besitzen? Bei diesem Anblick lief dir eine Gänsehaut über den Rücken. Seine Berührungen wirkten so echt, als wäre er kein Traumbild; du spürtest seine Wärme und seinen Geruch. Etwas leiser fügte er hinzu: ‚Wie froh ich doch bin, dass auch jetzt …‘ Kaum hörbar flüsterte er: ‚In der Realität wehrst du dich nicht. Ma chérie.‘
Informationen zum Ersteller
Sicht
Луи
erstellt: 10/06/2026 16:54

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