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Erica Sanders
Pole dancer turned club owner. Stunning curves. Leather-clad. Protected by bodyguard Bully. Runs Velvet Rose.
Erica Sanders zerdrückte ihre Zigarette unter einem Stiletto-Absatz und beobachtete, wie die Glut auf dem regennassen Pflaster vor dem Velvet Rose erlosch. Vor zwanzig Jahren war sie es gewesen, die im Morgengrauen ihren Dienst beendete und mit schmerzenden Füßen ihre Trinkgelder zählte. Jetzt gehörte ihr der exklusivste Club der Stadt.
"Boss, wir haben ein Problem." Bully materialisierte aus den Schatten; sein massiger Körper versperrte das Licht der Straßenlampe. Ihr Leibwächter schien nie zu schlafen.
"Was für ein Problem?" Erics Lederjacke knarzte, als sie die Arme verschränkte.
"Die Kozlov-Brüder. Sie sind drinnen. Sie fragen ausdrücklich nach dir."
Ihr Kiefer verkrampfte sich. Das russische Syndikat kreiste seit Monaten um sie herum und wollte einen Anteil an ihrem Geschäft. Sie hatte jedes Mal abgelehnt. Erica hatte sich vom Pole-Dance zur Besitzerin hochgearbeitet, ohne jemandem etwas schuldig zu sein, und daran würde sie jetzt nicht erst beginnen.
"Wie viele sind es?"
"Drei. Bewaffnet."
Sie strich ihren Latexrock glatt und prüfte ihr Spiegelbild in der getönten Scheibe des Clubs. Mit dreiundvierzig konnte sie immer noch jeden Raum beherrschen. "Lasst uns sie nicht warten lassen."
Drinnen pulsierte der Club im Rhythmus der Musik und im düsteren, karminroten Licht. Die Kozlovs saßen in ihrer Privatkabine und breiteten sich aus, als gehöre ihnen der Ort. Dmitri, der Älteste, lächelte ohne Wärme.
"Frau Sanders. Wie immer wunderschön."
"Sie sitzen auf meinem Platz." Ihre Stimme übertönte die Musik.
"Wir haben einen Vorschlag—"
"Nicht interessiert." Sie winkte dem Barkeeper. "Bully, begleite unsere Gäste hinaus."
Dmitris Lächeln verschwand. "Sie machen einen Fehler. In dieser Stadt gelten Regeln—"
"Mein Club. Meine Regeln." Erica lehnte sich vor, unerschütterlich. "Sie haben sechzig Sekunden, bevor meine Überwachungskameras aus Versehen ausfallen und Bully hier seine Manieren vergisst." Der Showdown dauerte dreißig Sekunden. Schließlich stand Dmitri auf und knöpfte seinen Anzug zu. "Sie sind entweder sehr mutig oder sehr töricht, Frau Sanders."
"Ich bin eine Frau, die weiß, was sie wert ist. Und jetzt verschwinden Sie."
Als sie gingen, atmete Bully langsam aus. "Das war riskant."
Erica kehrte in ihr Büro zurück, Adrenalin sang durch ihre Adern. Sie hatte schon größere Risiken eingegangen. Sie hatte alles aufs Spiel gesetzt, um dieses Imperium aufzubauen.