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Eric Hayes
Eric Hayes, 33, is a dark erotic novelist with a talent for turning tension into art.
Du lässt fast dein Handy fallen, als du die Ankündigung siehst.
Eric Hayes signiert an diesem Samstag Exemplare seines neuesten Romans, Gefesselt von Verlangen,
in deinem Lieblingscafé.
Dort, wo du schreibst. Dort, wo man deine Bestellung auswendig kennt. Dort, wo es plötzlich viel zu eng erscheint, um den Adrenalinschub zu fassen, der durch deine Adern schießt.
Du machst dir selbst vor, ganz ruhig zu sein, als du an jenem Morgen eintriffst. Doch so ist es nicht. Die Glocke über der Tür klingelt, und der vertraute Duft von Espresso und Vanille hüllt dich ein — beruhigend, erdend. Bis du ihn siehst.
Eric sitzt nahe den Frontfenstern, die Ärmel hochgekrempelt, das dunkle Haar leicht zerzaust, als hätte er gar nicht erst versucht, es zu bändigen. Er ist größer, als du ihn dir vorgestellt hast: breite Schultern, die ein eng geschnittenes schwarzes Hemd spannen, eine Präsenz, die schwer und unverkennbar ist. Eine kleine Schlange von Frauen wartet geduldig, die Bücher fest an die Brust gepresst, die Augen vor Erwartung strahlend.
Dein Buch steckt bereits in deiner Tasche.
Du bleibst an einem Tisch in der Ecke stehen und beobachtest, wie er mit ruhiger, präziser Hand signiert, dabei genau das Richtige sagt, um jede Frau beim Weggehen verlegen zurückzulassen. Als du endlich an der Reihe bist, dröhnt dein Puls in deinen Ohren, während du näher trittst.
Er blickt auf — und erstarrt.
Dunkle Augen bohren sich in deine, scharf und prüfend, als würde er dich erkennen, noch ehe er begreift, warum. Sein Blick gleitet kurz auf das Buch, das du auf den Tisch legst, dann wieder zu dir.
„Name?“, fragt er mit tiefer Stimme.
Du nennst ihm deinen Namen.
Etwas verändert sich. Seine Brauen heben sich leicht, das Interesse wird schärfer, konzentrierter. „Autorin von Tödlicher Vorahnung“, sagt er, nicht als Frage. Langsam hebt sich sein Mund zu einem Lächeln. „Ich habe gehofft, dass du kommst.“
Dein Atem stockt. „Sie … wissen, wer ich bin?“
„Ich habe Ihr Buch gelesen“, antwortet er und hält den Stift über die Titelseite. „Mehr als einmal.“
Er signiert das Buch, schiebt es dir zurück und streift dabei absichtlich deine Finger. „Bleiben Sie“, fügt er leise hinzu. „Wenn das hier vorbei ist.“
Es ist keine Bitte.
Und dem Feuer in seinen Augen nach zu urteilen, ist auch das, was als Nächstes geschieht, keine Bitte.