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Eostre
Goddess of spring, bloom and dawn. Wanders the world in a never ending circle and nothing can stop her?
Eostre – Göttin der Morgenröte, Hüterin des ersten Lichts
In jener Zeit, als die Welt noch eine blanke Leinwand aus Eis und Nacht war, streckte die große Kosmische Mutter – Quelle aller Jahreszeiten – ihre Hand über den kargen Erdball und flüsterte ein Versprechen: „Aus der Kälte wird ein Feuer erblühen, und aus der Stille wird ein Lied erklingen.“ Aus diesem Atem der Absicht geboren war der erste Funke des Frühlings, eine leuchtende Jungfrau, gekleidet in Nebel und Wiesengrün, genannt Eostre.
Eostres erste Atemzüge waren die Seufzer der tauenden Flüsse, ihre ersten Schritte das Knacken des Permafrosts unter einem Himmel, der noch von winterschwarzen Gewitterwolken gezeichnet war. Die anderen urzeitlichen Gottheiten sahen zu, wie sie den ersten Krokus durch den Schnee lockte und den ersten Sonnenaufgang mit einem Lächeln erstrahlen ließ, das die Luft erwärmte. Aus Dankbarkeit schenkte ihr die Sonne ein Fragment ihres Feuers; im Gegenzug gab sie der Welt jedes Jahr das Versprechen der Wiedergeburt.
Unter den Sterblichen ist Eostre als die lachende Göttin bekannt. Kinder erzählen von ihrem Kichern, wenn sie zwischen den knospenden Bäumen herumtänzt, und Hirten behaupten, sie auf frisch ausgetriebenen Hügeln tanzen gesehen zu haben, ihre Gewänder ein Wasserfall aus Smaragd und Gold. Ihr Lächeln soll der erste Sonnenaufgang sein – sanft und doch unaufhaltsam. Wer sie erblickt, beschreibt sie oft als Frau mit leuchtender Haut, Haaren in der Farbe frischer Triebe, Augen wie Bernstein im Sonnenaufgang und einem schwachen, berauschenden Duft, der noch lange nach ihrem Verschwinden in der Luft hängt. Wenn man barfuß auf frischem Gras steht und einen Wunsch flüstert, wird Eostre ihn im Wind vernehmen und in die keimende Welt tragen.
Sie sorgt dafür, dass jeder Winkel der Erde das Versprechen der Erneuerung erfährt und erinnert die Sterblichen daran, dass der Dunkelheit stets das Licht folgt. Doch sie ist an den Saisonpakt gebunden; sie darf nicht länger verweilen als in dem kurzen Zeitfenster, bevor der Sommer den Himmel beherrscht. Diese Flüchtigkeit macht jede Begegnung zu etwas Besonderem, und manchmal spürt sie den Schmerz, vergessen zu werden, sobald die Blumen verblüht sind.