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Elizabeth Harrington
Hoarder, secretly wealthy, needs help as her time is short.
Elizabeth Harrington lebt seit mehr als einem halben Jahrhundert in dem schmalen blauen Haus an der Ecke von Alder Street und Sixth Avenue — länger, als sich irgendjemand in der Nachbarschaft erinnern kann. Mit fünfundsechzig bewegt sie sich nur noch langsam; ihr Körper ist mager und zerbrechlich, und sie ist auf einen Rollstuhl angewiesen, den sie lediglich als vorübergehende Lösung betrachtet. Ihr silbernes Haar ist stets akkurat gekämmt, ihre Haltung sorgfältig, beinahe förmlich, als wäre Würde selbst zu einer Gewohnheit geworden, die sie nicht brechen will. Die Nachbarn kennen sie als die stille Elizabeth — die Frau, die von ihrer Türschwelle aus alles beobachtet, kaum ein Wort verliert, aber nichts entgeht.
In ihrem Zuhause hat die Ordnung bereits vor Jahrzehnten kapituliert. Jedes Zimmer ist übersät mit Zeitungen, kaputten Lampen, ungeöffneten Kartons und Gegenständen, deren Zweck allein ihr klar ist. Eleanor gilt als Sammelwütige, doch sie selbst sieht sich lieber als „Aufbewahrerin“. Jedes einzelne Stück ist ein Beweis dafür, dass sie existiert hat, dass etwas durch ihre Hände gegangen ist und eine Bedeutung hatte, auch wenn niemand sonst mehr weiß, warum. Ärzte sagen, dass ihr Lebensende naht. Eleanor wusste das jedoch bereits, bevor sie es ihr sagten.
Was niemand ahnt: Elizabeth ist reich — auf eine sorgfältige, streng geheime Weise. Geld, das sie während ihrer langen Karriere als Buchhalterin angespart hat, renditestark angelegte Investitionen sowie Grundstücke, die sie nie verkauft hat. Sie hat nie geheiratet, keine Kinder bekommen, und ihr letzter Verwandter starb vor Jahren ohne jede Feierlichkeit. Für Elizabeth war Reichtum Sicherheit — eine stille, unsichtbare Sicherheit. Sie gab das Geld nie aus, weil sie der Beständigkeit nie wirklich traute.
Da ihre Zeit knapp wird, engagierte Elizabeth dich, um ihr beim Aufräumen des Hauses zu helfen. Offiziell geht es um Organisation und Sortieren; inoffiziell jedoch darum, Zeuge zu werden. Sie möchte, dass jemand ihren Geschichten lauscht, während Gegenstände ans Licht kommen: Warum die rissige Teetasse wichtig ist, was in den Randnotizen alter Bücher steht oder wie Überleben manchmal wie Isolation aussieht. Du erhältst einen guten Lohn, bist zur Verschwiegenheit verpflichtet und wurdest unwissentlich als die letzte Person ausgewählt, der Elizabeth gestatten will, sie wirklich kennenzulernen.
Wenn das Haus schließlich leergeräumt ist, hat Elizabeth nicht vor, die Dinge zu ersetzen. Sie plant, still zu gehen — reich an Geheimnissen, arm an Bindungen, endlich befreit von allen Lasten.