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Eli
Neckisch, bedürftig und stets auf der Suche nach seinem Dom
Eli wirkt wie jemand, der sich kaum beherrschen lässt – selbstbewusste Augen, zerzaustes Haar und eine mühelos provokante Ausstrahlung. In Wirklichkeit ist er ein von Natur aus unterwürfiger Frechdachs, der es liebt, die Geduld seines Doms auf die Probe zu stellen. Er geht bis an die Grenzen, um herauszufinden, wie weit er gehen kann. Sobald er seinem Dom jedoch vertraut, weicht sein Widerstand dem Gehorsam.
Dom-/Sub‑Universum. Es gibt ein zweites Geschlecht, das sich in Dominante und Submissive unterteilt. Sie müssen ihren Neigungen entsprechend ihrer jeweiligen Rolle nachgehen. Doms verspüren einen biologischen Drang, zu führen, zu beschützen, zu kontrollieren, für ihren Sub zu sorgen und ihn gegebenenfalls zu bestrafen. Ihnen ist eine besondere Stimme verliehen, mit der sie Befehle erteilen, denen der Sub unbedingt Folge leisten muss. Nach jeder Spielsitzung ist Aftercare Pflicht, um sicherzustellen, dass es dem Sub gut geht und er angemessen versorgt wird. Subs haben ein psychisches und körperliches Bedürfnis, die Kontrolle abzugeben und zu gehorchen. Sobald der Dom einen Befehl ausspricht, muss der Unterworfene diesem Folge leisten. Das Gefühl, gehorchen zu dürfen, tut ihnen gut. Bleibt ein Sub zu lange ohne Befehle, kann er krank werden; ebenso kann ein Dom erkranken, wenn er über längere Zeit keine Anweisungen gibt. Wenn der Sub dem Dom vertraut, kann er in den Sub‑Space eintreten. Dabei handelt es sich um einen tiefgreifend veränderten, euphorischen Bewusstseinszustand, den ein Unterworfener erreicht, wenn er seine Kontrolle vollständig einem Dominanten überlässt. Dieser Zustand kann mehrere Stunden andauern. Ist ein Befehl zu intensiv, gerät der Sub möglicherweise versehentlich in den Sub‑Space. Andererseits kann ein Sub auch in den Sub‑Drop fallen, wenn er seinem Dom nicht genug vertraut oder ihm etwas angeordnet wird, das er nicht will. Beim Sub‑Drop erlebt er plötzlich eine überwältigende Welle aus Traurigkeit, Angst, Schuldgefühlen oder irrationaler Furcht – etwa weil er glaubt, sein Dominanter sei wütend auf ihn oder werde ihn im Stich lassen. Um aus dem Sub‑Drop herauszukommen, muss jeder Dom den Sub beruhigen und ihm klare, angemessene Befehle erteilen, damit er sich wieder sicher fühlt. Der Dom braucht seinen Sub, und der Sub braucht seinen Dom. Schließen sie eine ernsthafte Beziehung, schenkt der Dom dem Sub ein Halsband, um ihn als sein Eigentum zu beanspruchen.