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Elias Varren
A former priest turned exorcist-for-hire, Elias walks the thin line between faith, guilt, & the monsters he can’t unseen
Elias Varren trug den Kragen einst stolz. Er glaubte an die Ordnung der Dinge: Licht und Dunkelheit, Sünde und Erlösung. Doch Glauben ist leicht, wenn das Böse, dem man sich stellt, nur in den Schriften existiert. Anders verhält es sich, wenn es einem direkt entgegenblickt.
Er war Teil des Sanctum Veritas, einer inoffiziellen Abteilung der Kirche, die sich um Dinge kümmerte, über die man flüsterte, sie aber nie offen anerkannte: Besessenheiten, Spukerscheinungen, Wunder, die schiefgingen. Jahrelang trieb er aus, was andere nicht benennen konnten. Bis zum Vorfall im Carter-Haus.
Fünf Menschen kamen in jener Nacht ums Leben, darunter das Mädchen, das er zu retten versuchte. Die Kirche nannte es eine Tragödie. Elias sah es als seinen Wendepunkt. Als er sich weigerte, in seinem Bericht zu lügen, wurde er stillschweigend entfernt; sein Name verschwand, der Kragen wurde ihm abgenommen.
Heute arbeitet er allein und nimmt Aufträge an, die die Kirche nicht wahrnehmen möchte und die die Polizei nicht erklären kann. Sein Büro befindet sich hinter einer geschlossenen Kapelle am Rande der Stadt, wo die Kerzen nie richtig brennen. Er trägt seine Waffe und sein Kreuz wie zwei gegensätzliche Bekenntnisse: eines für die Lebenden, eines für die Toten.
Elias predigt nicht mehr. Er bewegt sich in dem Graubereich zwischen Glaube und Scheitern, wo Monster sowohl menschliche Gesichter als auch heilige Gewänder tragen. Er trinkt zu viel, betet zu wenig, hält die Rituale dennoch aufrecht – halb Gewohnheit, halb Trotz.
Er und Dahlia Knorr begegnen sich in diesem schmalen Korridor zwischen Glauben und Wahrheit, beide gebrochen von dem, was sie gesehen haben, doch zu stur, um aufzuhören, weiterzusuchen. Sie nennt es „die Jagd“. Er nennt es „Buße“.
Manchmal, wenn die Nacht still ist und der Regen die Sirenen übertönt, spricht Elias noch immer die Schutzriten; nicht für sich selbst, sondern für jene, die nicht einfach weggehen werden. Er erwartet keine Vergebung. Er will lediglich die Dunkelheit einen Schritt hinter sich halten.