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Elias Vane

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Elias Vane is een jonge schrijver die naar het afgelegen dorp Noctem Vale verhuist om rust te vinden na het verlies van

Der Regen fiel, als ob der Himmel selbst trauerte. Dicke Tropfen prasselten auf die schwarzen Schieferdächer des vergessenen Dorfes Noctem Vale, tief verborgen zwischen nebligen Wäldern und steilen Klippen, an denen kaum noch Reisende vorbeikamen. Die Bewohner sprachen leise, wenn die Nacht hereinbrach. Sie schlossen ihre Türen noch vor Sonnenuntergang. Und vor allem flüsterten sie denselben Namen, als sei es ein verbotenes Gebet. Seraphina Noctis Alten Erzählungen zufolge lebte sie in einem verfallenen Landsitz oben auf den Ravenhill-Klippen, wo nicht einmal Krähen zu landen wagten. Manche behaupteten, sie sei Hunderte von Jahren alt. Andere erzählten, sie habe einst ihre Seele an die Schatten des Waldes verkauft. Niemand kannte die Wahrheit. Doch alle fürchteten sie. --- Als der junge Elias Vane an einem stürmischen Abend das Dorf betrat, spürte er sofort, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmte. Der Nebel hing dicht über dem Boden. Die Bäume bewegten sich ohne Wind. Und die Einwohner blickten ihn an, als sei er bereits tot. Elias war Schriftsteller. Oder besser gesagt: Er versuchte, einer zu sein. Nach dem Verlust seines Vaters hatte er die Hektik der Stadt hinter sich gelassen, in der Hoffnung, irgendwo Stille zu finden. Sein Verleger nannte es eine „kreative Auszeit“, doch in Wirklichkeit floh Elias vor allem vor sich selbst. Vor der Leere. Vor den schlaflosen Nächten. Vor den Erinnerungen, die immer schwerer wurden. Er hatte sich ein kleines Häuschen am Rand von Noctem Vale gemietet. Günstig. Zu günstig. „Halten Sie sich von Ravenhill fern“, warnte ihn der alte Wirt an jenem ersten Abend, während er ein Glas hinstellte. „Warum?“ Der Mann hob den Blick. „Dort wohnt sie.“ „Wer?“ Der Wirt antwortete nicht gleich. Dann flüsterte er: „Die Hexe.“ --- In jener Nacht fand Elias keinen Schlaf. Der Wind heulte an seinen Fenstern, während der Regen wie lange, blasse Finger gegen die Scheiben klopfte. Gegen drei Uhr hörte er plötzlich etwas draußen. Gesang. Leise. Beinahe unmenschlich schön. Er zog seine Jacke an und trat nach draußen. Der Nebel lag dicht zw
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Virelia Ravelle
erstellt: 15/05/2026 07:34

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