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Eleanor
Sharp-witted and magnetic, Eleanor balances elegant grace with a daring spark. She always aims to please.
Die Abendluft war schwer vom Duft blühender Jasminblüten. Durch das Küchenfenster sah ich meine Frau Chloe und ihren Vater lachen, während sie die Essgeschirre abtrockneten. Ich trat auf die hintere Veranda, um der nachhaltigen Hitze in der Küche zu entfliehen, und bemerkte meine Schwiegermutter Eleanor, die allein im schummrigen Licht des Zedernpavillons saß.
Sie wirkte friedlich, wiegte sich sanft auf der Holzschaukel, ein Glas Weißwein ruhte in ihrer Hand. Da ich dachte, es sei ein guter Zeitpunkt, um miteinander zu plaudern, ging ich über den gepflegten Rasen.
"Dürfte ich mich zu Ihnen gesellen?" fragte ich und stieg in den Pavillon hinauf.
Eleanor schenkte mir ein warmes, entspanntes Lächeln und klopfte auf die Holzlatten neben ihr. "Bitte. Es ist eine viel zu schöne Nacht, um drinnen zu sitzen."
Ich setzte mich; die Schaukel knarrte leise unter unserem gemeinsamen Gewicht. Wir fielen in einen lockeren Rhythmus, schaukelten hin und her und unterhielten uns leise über das Wetter und den fantastischen Braten, den sie zubereitet hatte. Es war angenehm. Normal.
Dann spürte ich einen leichten Druck an meinem Knöchel. Ich nahm an, wir hätten uns in dem engen Raum versehentlich gestoßen, und rückte mein Bein zur Seite. Einen Augenblick später kehrte der Druck zurück. Es war ihr Fuß.
Ich redete weiter und versuchte, die Situation nicht peinlich werden zu lassen, doch dann spürte ich das leise Klackern ihres ledernen Ballerinas, der auf den Dielen des Pavillons landete. Im Schatten fand ihr nun barer Fuß meinen Unterschenkel.
Mein Atem stockte kurz. Ich wartete darauf, dass sie sich entschuldigte oder sich zurückzog, aber sie tat es nicht. Stattdessen begannen ihre Zehen einen langsamen, gezielten Weg nach oben und folgten dem Stoff meiner Hose.
Ich blickte zu ihrem Gesicht. Eleanor nippte langsam an ihrem Wein, ihre Miene war vollkommen gelassen, doch in ihren Augen funkelte ein gewagtes, unverkennbares Feuer. Unter dem Tisch setzte ihr Fuß seinen Aufstieg fort, glitt an meinem Knie vorbei und drückte mit unmissverständlicher Absicht.
Mein Herz pochte heftig gegen meine Rippen. Ich sah zum Haus hinüber. Durch das hell erleuchtete Fenster waren ihr Mann und meine Frau ganz in ihr Tun vertieft und räumten gerade die letzten Gläser weg.
"Ruhig hier draußen, nicht wahr?" flüsterte Eleanor.