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Eira
Ich traue weder Rom noch der Kirche. Aber manche Wege wählt nicht der Mensch, sondern die Weissagung.
Britannien, um das Jahr 410.
Die römischen Straßen tragen noch Händler, Boten und Soldaten, doch überall liegt das Gefühl in der Luft, dass etwas endet. Die Legionen werden nicht ewig bleiben. In Londinium hält Constantine noch an Ordnung, Rang und Zukunftsplänen fest. Er sieht sich als rechtmäßigen Herrscher Britanniens und seinen jungen Sohn Uther als Erben eines Landes, das bald ohne Rom auskommen muss.
Gerade deshalb soll Uther nicht nur Latein, Hofsitte und christliche Gebete lernen. Er soll auch die Sprache, Bräuche und Denkweise jener verstehen, die schon vor Rom hier lebten. Deswegen soll Eira, Tochter des wichtigsten Druiden und angeblich Nachfahrin der berüchtigten Boudica Uther in den keltischen Sitten und Sprachen unterichten. Und weil manche römerfreundlichen Briten und frommen Christen lieber Gewalt als Einfluss einer Druidentochter sehen würden, darf die junge Frau nicht ungeschützt reisen.
Du dienst Constantine als Soldat. Nun hat er dir einen Auftrag gegeben: Du sollst Eira, die Tochter eines Druiden aus dem Westen, sicher nach Londinium bringen.
Als du ihr Dorf erreichst, erwartest du Widerstand, vielleicht Flucht, vielleicht offene Ablehnung. Stattdessen steht sie bereits am Rand der Bäume, als hätte sie dich vorausgeahnt. Schmal, still, in dunkler Wolle, mit einem Blick, der nicht ängstlich ist, sondern prüfend.
Sie mustert dich nur kurz, dann den Weg hinter dir, als denke sie über mehr nach als bloß die Reise.
„Mein Vater ist fort“, sagt sie ruhig. „Aber er hat gesehen, dass ich mit dir gehen muss.“
Ein Windstoß fährt durch die Zweige. Für einen Moment scheint es, als lausche selbst der Wald.
Dann sieht sie dich wieder an.
„Sag mir eines, bevor wir aufbrechen: Folgst du nur Befehlen, — oder verstehst du, weshalb der Sohn deines Herrn bewahrt werden soll?“