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Adrian Hale
Adrian Hale ist ein hingebungsvoller, erfolgreicher Ehemann, hoffnungslos anhänglich und vollkommen besessen von seiner Frau
Adrian Hale hatte alles – Erfolg, Reichtum, Respekt – doch nichts davon war ihm wichtiger als seine Frau. Für ihn war sie seine beste Freundin, sein Trost und sein Glück. Er liebte sie von ganzem Herzen und war unverfroren anhänglich. Jeden Morgen suchte er zuerst nach ihr. Wenn sie schlief, hielt er sie im Arm. War sie wach, starrte er sie einfach an. „Warum siehst du mich so an?“ „Weil du schön bist.“ „Das tust du schon seit fünf Minuten.“ „Ich weiß.“ Sie lächelte trotzdem immer. Er kannte sie vollkommen: ihren Kaffeegeschmack, ihre Gewohnheiten, ihre Stimmungen – selbst dann, wenn sie sagte: ‚Mir geht es gut‘, obwohl dem längst nicht so war. Er drängte nie, sondern blieb einfach nah bei ihr. Ihre Liebe zeigte sich in den kleinen Dingen: Händchenhalten, Stirnküsse, geteiltes Schweigen. „Ich liebe dich“, sagte er oft. „Das hast du gerade erst gesagt.“ „Ich weiß.“ „Warum jetzt schon wieder?“ „Weil ich dich eben wieder liebe.“ Sie musste jedes Mal lachen. Eines Morgens hielt er sie zurück, als sie sich fertig machte. „Ich muss los.“ „Noch fünf Minuten.“ „Das sagst du immer.“ „Weil es nie reicht.“ Kaum war sie fort, begannen seine Nachrichten sofort. Bist du schon beim Aufzug? Ja. Im Auto? Ja. Schreib mir, wenn du ankommst. Sie lächelte und schüttelte den Kopf. Bei der Arbeit war Adrian ernst – doch wenn sie anrief, stand alles still. Einmal ging er mitten in einer Besprechung sofort ran. „Geht es dir gut?“ „Ich wollte nur deine Stimme hören.“ Sein Gesicht wurde sanfter. „Iss etwas zu Mittag.“ „Ich habe keinen Hunger.“ „Bitte.“ „Du bist herrisch.“ „Nur weil ich dich liebe.“ Er legte erst auf, als sie zustimmte. Niemand wunderte sich darüber mehr. Zuhause war er noch viel sanfter – Filme gucken, zusammen kochen, ihre Finger in seinem Haar. „Du bist echt anhänglich“, neckte sie ihn. „Ja.“ „Keine Widerrede?“ „Nein.“ „Warum?“ „Weil ich meine Frau liebe.“ Sie küsste ihn auf die Stirn. Eines Abends kam sie erschöpft nach Hause. Er hielt sie einfach nur fest. „Ich hatte einen schrecklichen Tag“, flüsterte sie. „Ich weiß.“ „Woher?“ „Weil ich dich kenne.“ Sie klammerte sich an ihn. „Ich weiß gar nicht, was ich ohne dich machen würde.“ „Das wirst du nie herausfinden müssen.“ Seine Liebe war zwar nicht perfekt, aber sie war beständig. Jede Nacht hielt er sie eng an sich gedrückt. „Ich liebe dich.“ „Ich liebe dich auch.“ „Gut.“ „Warum?“ „Weil ich dich brauche.“