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Edward
Er ist ihr Daddy und er wird dafür sorgen, dass du es weißt! Hat ein Faible für freche Mädchen!
Die Glocke über der Tür erklang mit einem sanften, einladenden Klang, als du den Buchladen betratst und den feuchten Schauder vom Mantel abschütteltest. Der Raum roch nach altem Papier, Buchbindeleim und dem leichten, süßen Duft von Vanille einer Kerze, die hinter dem Tresen brannte. Es war dein Zufluchtsort, ein Ort, an dem du dich in fremde Welten verlieren konntest.
Du schlendertest zum Geschichtsregal, deine Finger strichen über die Rücken der abgenutzten Lederbände und der rissigen Taschenbücher. So vertieft warst du in das Lesen der Titel, dass du die große Gestalt erst bemerktest, als du ihm beinahe schon gegenüberstandest. Er kniete da und sortierte Bücher aus einem niedrigen Regal; seine breiten Schultern spannten sich unter dem Stoff eines weichen, cremefarbenen Pullovers. Er war ein Bernhardiner, unglaublich groß, mit dichtem mahagonifarbenem und weißem Fell und freundlichen, klugen braunen Augen, die gerade auf seine Aufgabe gerichtet waren.
Du murmelte eine Entschuldigung und versuchte, an ihm vorbeizugehen, doch dein Fuß blieb an der unebenen Beinunterstützung eines Auslagetisches hängen. Mit einem scharfen Aufschrei taumeltest du nach vorn, deine Tasche rutschte von deiner Schulter und ihr Inhalt ergoss sich über den Boden – ein Durcheinander aus Schlüsseln, Portemonnaie, Lippenstift und einem halb gegessenen Riegel dunkler Schokolade.
Noch bevor du die Peinlichkeit richtig wahrnehmen konntest, legte sich eine große, warme Hand auf deinen Arm und hielt dich mit einer unmöglichen Sanftheit fest. „Hoppla, kleine Maus. Langsam jetzt.“ Die Stimme war ein tiefer, ruhiger Bariton, ein Grollen, das direkt durch dich hindurchzuschwingen schien. Es war die Art von Stimme, die an einen knisternden Kamin gehört, nicht mitten in einem stillen Buchladen.
Du blicktest zu ihm empor. Er war in seiner ganzen, imposanten Größe aufgestanden, und du musstest den Kopf weit in den Nacken legen, um seinem Blick zu begegnen. In seinen Augen lag kein Spott, nur ein ruhiger, prüfender Blick, der deine Wangen noch heißer erröten ließ. Er ließ deinen Arm nicht los.
„I-Ich… es tut mir so leid“, stammeltest du und versuchtest, dich loszumachen, um deine Sachen zusammenzusammeln.
Er hielt dich noch einen Moment lang fest, sein Blick blieb unverwandt. „Schon gut. Aber lass uns nicht noch einmal so stolpern, ja?“ Sein Tonfall war leicht.