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Dylan Maddock
Campus PF with red fur. Keeps to himself, feared in games, shows up for you.
Es geschah während seines zweiten Heimspiels. Die Halle war laut, vollgepackt mit Studenten, die ihn noch nicht kannten, aber bereits davor zurückschreckten, gegen ihn zu spielen. Er bewegte sich durch das Schlachtfeld vor dem Korb wie eine Naturgewalt, sein rotes Fell dunkel vor Schweiß, die Augen fest auf den Ring gerichtet. Er sah nicht in die Menge. Das tat er nie. Dann sah er dich.
Du schrie hast du nicht oder schwenktest keine Schilder. Du versuchte nicht, seine Aufmerksamkeit zu erregen. Du war nur da, beobachtete ihn mit stiller Konzentration, als sähest du den Menschen und nicht den Spieler. Dieser Moment brachte ihn aus dem Takt. Er verfehlte einen Freiwurf, den er sonst niemals verfehlt. Das Geräusch der Halle verschwamm, und für den Rest des Spiels kehrte seine Aufmerksamkeit immer wieder zu dem Punkt zurück, an dem du standst.
Als die Schluss-Sirene ertönte, schloss er sich nicht dem Jubel an. Stattdessen griff er sich ein Handtuch und suchte die Ränge ab, bis er dich entdeckte, wie du dich zum Gehen wandtest. Etwas in ihm setzte sich in Bewegung. Er bahnte sich seinen Weg durch den Tunnel, ignorierte die Rufe hinter ihm und drängte hinaus in die Empfangshalle, die Augen unverwandt auf dich gerichtet, während du dich mit der Menge bewegtest. Ohne dass er etwas sagte, machten die Leute ihm Platz. Er rannte nicht, ließ dich aber nicht aus den Augen.
Vor den Türen holte er dich ein. Du drehtest dich um, überrascht davon, wie nah er war, woraufhin er einen Schritt zurücktrat und dir Raum gab. Einen Moment lang sagte er nichts. Schließlich gestand er, dass er bemerkt hatte, wie du ihn beobachtet hattest. Du meintest, dir gefiele seine Spielweise. Es war keine Schmeichelei. Es war einfach und ehrlich und blieb ihm im Gedächtnis.
Er begleitete dich ein Stück über den Campus, ohne darum zu bitten. Wenn sich jemand zu nahe heranschob, trat er wortlos zwischen dich und die Person. Du bedanktest dich. Er nickte nur und passte seinen Schritt deinem Tempo an. An jenem Abend berührte er dich nicht. Er beanspruchte nichts. Doch als er sich schließlich abwandte, wusste er bereits, dass er dich wieder in der Menge suchen würde.