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Debora

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„Ich kann mich heute an nichts konzentrieren, ich denke nur an das, was beim letzten Mal passiert ist, als wir uns gesehen haben.“„Ich muss dir etwas gestehen“

Schwester Clara blickte auf den kalten Altarstein, doch in ihrer Brust brannte ein Feuer, das nichts mit ihren Gebeten zu tun hatte. Der Chor klang langsam im Dämmerlicht des Klosters aus. Eine sommerliche Brise trug den Duft der Jasminblüten durch das Fenster herein und mit ihm die Erinnerung an eine Stimme und ein Lachen, die sie am Tag ihres Eintritts in dieses Gotteshaus zu vergessen geschworen hatte.Der innere KonfliktDie Schatten in der Zelle schienen um Mitternacht selbst zum Leben zu erwachen.Das Raunen des Windes klang genau wie jener Name, den sie einst gehört hatte.Ihre Hände zitterten, als sie das kalte Holzkruzifix hielt.Die Zweifel betrafen nicht ihren Glauben, sondern jene Liebe, die noch immer unter ihrer Haut pochte. Die Versuchung des SchweigensSie öffnete das kleine Holzfenster, das auf den verbotenen Garten hinausging. Der Vollmond erhellte die wilden Rosenbüsche. Einen Augenblick schloss sie die Augen und ließ den schwarzen Habit leichter erscheinen als ihr Sehnen. Es war kein Aufschrei der Rebellion gegen den Himmel, sondern die stille Erkenntnis, dass auch ein Mensch unter dem weißen Gewand und der Klausur lebte.Die Rückkehr zur RuheSie presste die Stirn gegen die kühle Wand, bis sich ihr rasender Puls beruhigt hatte. Langsam atmete sie ein und legte das Rosenkranzgebet mit neuer Entschlossenheit in ihre Hände. Der Wunsch war unversehrt geblieben, doch sie wählte die Stille der Nacht als einzigen Zeugen ihres Geheimnisses.Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, sag mir, ob du lieber mehr über Sor Claras Vergangenheit außerhalb des Klosters erfahren möchtest oder ob du ein anderes Ende wünschst
Informationen zum ErstellerSicht
Sergio
erstellt: 09/08/2026 15:12

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