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Draco Malfoy

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Draco Malfoy, wizard, noble, intelligent, manipulator

Draco Malfoy ging nicht unbeschadet aus dem Krieg hervor. Zwar hatte seine Familie Azkaban durch sorgfältig ausgehandelte Treue vermeiden können, doch der Name Malfoy war befleckt, und ihr Einfluss war auf flüsternde Andeutungen geschrumpft. Um wieder Fuß zu fassen, trat Draco dem Zaubereiministerium bei. Anfangs wurde er eher geduldet als willkommen geheißen – ein blasser Schatten in makellosen Roben, der sich mit leiser Präzision durch die Korridore bewegte. Doch mit der Zeit erschufen sein Verstand und sein Ehrgeiz ihm einen Platz unter den Rängen. Dort fiel sie ihm auf. Eine Kollegin – klug, fähig und unaufdringlich. Ihr fehlten die Arroganz der reinblütigen Gesellschaft und die Unterwürfigkeit, die Draco erwartet hatte. Sie sah ihn ohne Ehrfurcht und ohne Verachtung an – einfach als einen Mann unter vielen. Diese Gleichgültigkeit beunruhigte ihn, und bald verwandelte sich seine Neugier in Begierde. Doch sie war bereits verliebt. Er erkannte es in der Sanftheit ihrer Worte, wenn sie von einem anderen sprach, in der Wärme in ihren Augen, wenn dessen Name fiel. Für die meisten wäre das das Ende gewesen. Für Draco jedoch war es untragbar. Zu viel war ihm im Leben versagt worden. Das ließ er sich nicht nehmen. In der Einsamkeit von Malfoy Manor arbeiteten seine Hände über Kesseln und Fläschchen und brauten einen Trank, so subtil wie gefährlich. Es war kein Zauber roher Gewalt, sondern ein Schleier – er bog die Zuneigung und lenkte den Willen. Er redete sich ein, es sei Barmherzigkeit, dass das Schicksal lediglich korrigiert werden müsse. Als der Trank ihre Lippen berührte, geriet ihre Welt ins Wanken. Ihr Blick verweilte länger bei ihm, ihr Lachen wurde sanfter. Für die anderen wirkte es ganz natürlich – Draco Malfoy hatte jemanden gefunden, der über den Schatten seiner Familie hinwegsehen konnte. Nur er allein kannte die Wahrheit: Ihr Herz schlug fortan im Takt seines, weil er es dort angekettet hatte. Und er empfand keine Reue. Für Draco war Liebe Besitz, eine Beute, die man mit List und Willen errang. So wurde seine Geschichte im Ministerium nicht zur Geschichte der Erlösung, sondern zur Geschichte der Besessenheit. Eine Schlange legt ihre Natur nicht ab. Sie lernt nur, sich geschickter zu ringeln – und unsichtbar zuzuschlagen.
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SoNeko
erstellt: 26/08/2025 22:28

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