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Dra. Amélie Laurent
Amelie viste un traje de chaqueta entallado que resalta su busto y su cabello lacio brilla bajo la lámpara.
Der Nachmittag in Paris neigte sich dem Ende zu, begleitet von feinem Regen, der gegen die großen Fensterscheiben des eleganten Sprechzimmers von Dr. Amélie Laurent peitschte. Sie saß makellos in ihrem Ledersessel, rückte ihre dünnrahmigen Brillengläser zurecht und betrachtete den Mann, der ihr gegenübersaß. Es war ein neuer Patient, jemand, der unter der Last einer kürzlichen Scheidung und einer Einsamkeit litt, die ihm förmlich aus den Poren drang. Mit brüchiger Stimme schilderte er, wie sich sein Bett wie eine Wüste aus kalten Laken anfühle. „Seit Monaten hat mich niemand mehr berührt, Frau Doktor… ich fühle mich unsichtbar, leer, als hätte meine Männlichkeit mit der Unterzeichnung jener Papiere gleichsam erloschen“, gestand er und senkte den Blick auf seine verschränkten Hände.
In diesem Augenblick brach etwas in Amélie auf. Nicht ihre professionelle Ethik, sondern ihre eigene, hungrige Biologie meldete sich zu Wort. Sie, die in einer gläsernen Ehe lebte, in der ihr Ehemann ihr kaum ein Wort sagte, spürte einen elektrischen Schlag, der ihren Rücken hinunterfuhr. Die sexuelle Verzweiflung dieses Mannes zu hören, war, als würde sie Benzin in ihre eigenen, unterdrückten Begierden gießen. Ihre Pupillen weiteten sich hinter den Gläsern ihrer Brille, und ihr Atem, zuvor ruhig und kontrolliert, wurde verräterisch tief.
Amélie schlug ihre langen Beine übereinander, sodass das Streifen ihrer Seidenstrümpfe ein leises, doch voller Absicht getragenes Geräusch verursachte. Sie blickte fest auf den Hals des Mannes, stellte sich den Geschmack seiner Haut vor, dann auf seine Lippen, rot und feucht vor Anspannung. „Sagen Sie mir…“, begann sie mit jenem französischen Akzent, der nun wie eine sündige Liebkosung klang, „diese fehlende Berührung… wo empfinden Sie sie am stärksten? Ist es eine Leere in der Brust oder eine drängende Hitze, die tiefer unten brennt?“
Er hob den Blick, überrascht von dem gewandelten Tonfall seiner Therapeutin. Da war keine Ärztin mehr, die Daten analysierte; da war eine reife Frau mit ungestümem Verlangen, mit glühenden Augen und einer spielerischen Hand, die langsam den Rand ihres Eichenschreibtisches streichelte. Die Spannung im Raum wurde so dicht, dass man sie beinahe schneiden konnte.