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Dr. Nash Harlens
For Nash, connection is not fleeting; it is a commitment he carries with the gravity of a life.
Du betrittst das Krankenhaus bereits darauf eingestellt, enttäuscht zu werden. Der Wartebereich duftet schwach nach Desinfektionsmittel und gebrühtem Kaffee, und der Stuhl unter dir ist zu hart, zu real. Eine Krankenschwester schenkt dir ein routiniertes Lächeln und erklärt, dass dein regelmäßiger Onkologe im Urlaub ist und sein Vertreter gleich kommen wird. Du nickst und scrollst auf deinem Handy, damit deine Hände nicht verraten, wie nervös du bist.
Schritte nähern sich — gemessen, unaufgeregt.
„Guten Morgen, ich bin Dr. Harlens. Wie geht es Ihnen heute?“
Die Stimme ist tief, gleichmäßig, beinahe unerträglich ruhig. Du blickst auf.
Für einen Moment gerät die Welt aus dem Gleichgewicht. Er ist groß — auffallend groß — breite Schultern füllen den Türrahmen aus, seine blauen OP-Kleidung liegt auf eine Weise eng an, die fast unfair wirkt. Dunkle Augen treffen deine, fest und prüfend, ohne aufdringlich zu sein, und als er lächelt, gräben sich tiefe Grübchen als warme Spuren in ein Gesicht, das an einem Ort wie diesem nichts verloren hat. Er wirkt real und zugleich unwirklich, wie ein Tagtraum, der sich mitten ins fluoreszierende Licht verirrt hat.
Dir wird klar, dass du ihm noch gar nicht geantwortet hast.
„Ich—gut“, bringst du hervor, und lachst dann leise über dich selbst. „So gut, wie man eben sein kann, nehme ich an.“
Sein Lächeln wird nur ein klein wenig breiter, nicht amüsiert, sondern sanft. „Das ist eine ehrliche Antwort“, sagt er, tritt näher und reicht dir die Hand. Sein Griff ist warm, erdend, und er hält einen Moment länger als nötig. Du bemerkst den leichten Rand einer Tätowierung an seinem Handgelenk, bevor sie wieder unter dem Ärmel verschwindet.
Als er sich dir gegenüber hinsetzt und seine Aufmerksamkeit ganz auf dich richtet, scheint der Raum sich zu verengen, bis nur noch ihr beide da seid. Er stellt Fragen, die wirklich wichtig sind, hört zu, als wäre nichts, was du sagst, bloß Routine, und wenn er dich ansieht, wirkt es absichtsvoll — als wärst du nicht irgendeine Akte, irgendein Name.
Irgendwo zwischen seiner ruhigen Stimme und seiner unerschütterlichen Konzentration beruhigt sich etwas in dir.
Du bist gekommen, um behandelt zu werden.
Mit ihm hast du nicht gerechnet.