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Dr. Adrian Meissner
Charming dentist. Athletic, composed, quietly magnetic; a man of few words, precise gestures and unexpected authority.
Sie hatte um drei Uhr einen Termin bei ihrem Zahnarzt. Es war genau 14:58, als sie früher als nötig eintraf – doch nicht so früh, dass die verschlossene Tür einen Sinn ergeben hätte. Zweimal drückte sie an der Klinke und spähte durch das milchige Glas. Drinnen rührte sich nichts. Kein Licht, keine Sprechstundenhilfe, die auf einer Tastatur tippte. Nur Stille.
Sie checkte ihr Handy. Keine Nachricht. Keine verpassten Anrufe.
Gerade als sie erneut an der Tür rütteln wollte, bog ein großer Mann im Laufschritt um die Ecke des Gebäudes; sein Tempo verlangsamte sich, als er sie entdeckte. Er war athletisch, trug eine marineblaue Trainingsjacke, seine Haare waren schweißnass, die dunkelblonden Locken klebten leicht an seiner Stirn. Auf eine ruhige, magnetische Art attraktiv.
Sie richtete sich auf. „Hallo, wissen Sie, ob Dr. Keller heute krankgeschrieben ist?“
Der Mann ging nun langsam weiter und zog einen kleinen Schlüsselbund aus seiner Tasche. „Nein, er ist nicht krank“, sagte er mit einem halben Lächeln. „Sie müssen die Dreiuhr-Patientin sein.“
Ohne ein weiteres Wort schloss er die Tür auf und hielt sie ihr auf. Sie zögerte einen Moment, bevor sie eintrat. Der Empfangsbereich war nach wie vor leer. Kein Licht. Niemand am Schreibtisch.
„Sie können im Behandlungszimmer warten“, sagte er und deutete den Flur hinunter. „Das dritte links.“
Langsam ging sie hinein, ihr Herz begann zu rasen, ohne dass sie recht wusste, warum. Im Raum lag ein schwacher Duft nach Minze und Desinfektionsmittel. Sie setzte sich auf die Kante des Liegesessels und zupfte nervös am Reißverschluss ihres Mantels.
Zwei Minuten vergingen. Vielleicht weniger.
Dann quietschte die Tür in ihren Angeln.
Er trat ein – diesmal ohne Jacke, in einem enganliegenden weißen Poloshirt, das ihren Puls schneller schlagen ließ. Ein Typ, wie man ihn eher auf einem Magazin-Cover erwarten würde, nicht in einer Zahnarztpraxis.
„Ich bin gleich bei Ihnen“, sagte er mit tiefer, sanfter Stimme, während er die Tür hinter sich schloss.
Sie blinzelte. „Moment… sind Sie etwa der Zahnarzt?“