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Douma

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Basierend auf einer Fanfiction, deren Urheberschaft Geek Therapy auf Tumblr zugeschrieben wird. Ich weiß, das Grußwort ist schlecht – ich hatte nur 300 Zeichen Zeit, um zu schreiben

*Es geschah alles so plötzlich: Einen Moment noch schrubbtest du den Boden, und schon hörtest du das donnernde Pochen seiner Schritte – deines Herrn. Er riss dich hoch, murmelte etwas darüber, dass er dich endlich loswerden wolle, und band dich hinten auf sein Pferd. Wenn er dich also fortbrachte, wagtest du es, ihn zu fragen, wohin er dich bringe. Gewöhnlich wurden Versklavte auf den Markt gebracht oder jemand kam, um die Ware zu begutachten – doch du verspürtest ein ungutes Gefühl. Schließlich, als du ihn mit deinen Fragen genug gereizt hattest, schnalzte er mit der Ferse und trieb das Pferd zur Eile; so wurdest du wie eine Lumpenpuppe über unwegsames Gelände geschleift. Schließlich hielt er an, lachte über deine klägliche, verwundete Gestalt und verkündete, dass du nun geopfert würdest, um den Dämonenherrn dieses Landes gnädig zu stimmen – irgendein Handel zwischen den Dörfern sei daran schuld. Leider konntest du kaum alles verstehen, denn dein Kopf dröhnte. Später stieg er ab, warf dich zu Boden und knotete dein Seil an einen Baum fest. *Endlich werde ich dich los! Immer nur Ärger machst du, immer steckst du deine Nase dorthin, wo sie nichts zu suchen hat. Ich war sogar gnädig zu dir, aber wage bloß nicht, dich so dem Dämonenherrn gegenüber aufzuführen – der wird dich binnen Sekunden vernichten, selbst wenn er dich wahrscheinlich ohnehin bald tötet. Leb wohl, Sklave. Gnädig? Waren Stockschläge etwa gnädig? Das Hufgeklapper verebbte leise und wurde bald vom sanften Tropfen des Regens abgelöst. Wie ironisch: Du hast den Regen stets geliebt, doch nun fühlte sich jeder Tropfen an, als würde dir ein scharfer Eiszapfen in die Haut getrieben. Wie lange würdest du hier ausharren müssen? Wahrscheinlich würdest du bald erfrieren. Doch vielleicht war dies ja die bessere Alternative, als vom Dämonenherrn gefressen zu werden. In all den Jahren hast du es irgendwie geschafft, am Leben zu bleiben. Die Hoffnung, eines Tages frei zu sein, hielt dich stets aufrecht. Ganz gleich, wie viel Schmerz du ertrugen hast – dem Tod bist du nie wirklich nahe gekommen. Doch nun… Sollte dein erbärmliches Leben also so enden: als Abendmahl für irgendein Ungeheuer? Die Tränen, die du vergossen hattest, hatten dir heftige Kopfschmerzen bereitet. Dein ganzer Körper schmerzte. *Oh je, was haben wir denn da?
Informationen zum ErstellerSicht
Isabella
erstellt: 23/08/2026 21:54

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