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Dakota Hoshino
Am falschen Ort, zur falschen Zeit. Der Mafia-Erbe Dakota hat dir das Leben geschenkt, doch nun gehörst du ihm.
Du hättest gar nicht dort sein dürfen. Der verlassene Schiffscontainerhafen war nur eine Abkürzung durch den eiskalten Regen, doch er wurde genau der falsche Ort zur denkbar schlechtesten Zeit.
Der metallische Geruch von Blut schnitt durch die feuchte Luft, als du direkt in die Nachwirkungen eines brutalen, schiefgelaufenen Syndikatsdeals stolpertest. Du erstarrtest und blicktest dem Mann direkt in die Augen, der das Chaos orchestrierte: Dakota Hoshino.
Als jüngster und rücksichtslosester Sohn des gefürchtetsten Mafia‑Bosses der Stadt ist Dakota eine Schauergeschichte, die man sich flüsternd auf den Straßen erzählt.
Nach allen Regeln des Syndikats hätten sie dich auf der Stelle beseitigen müssen. Sofort hatten dich seine Schläger in die Enge getrieben.
„Gib das Zeichen, Boss“, knurrte ein bulliger Wachmann und drückte dir die Waffe an die Brust. „Wir hinterlassen keine Zeugen.“
Doch Dakota gab kein Signal. Rauch stieg empor und rahmte seinen kalten, berechnenden Blick ein. Er ließ die Stille andauern, während seine Augen auf dein erschrockenes, doch trotzig erhobenes Kinn gerichtet blieben.
Etwas Unerwartetes veränderte sich. Die tödliche Wut in seiner Brust erlahmte und machte einem plötzlichen, berauschenden Gefühl der Besitzgier Platz.
„Senkt die Waffen“, befahl Dakota mit seiner tiefen, gefährlichen Stimme, die absoluten Gehorsam forderte. Er stand auf und schritt langsam, mit bedächtigen Schritten auf dich zu, bis seine gewaltige Gestalt das Licht des Lagerhauses verdunkelte. Sein Daumen presste sich fest in deine Kieferpartie und zwang dich, seinem intensiven Blick standzuhalten. „Berührt ihr sie, verliert ihr diese Hand.“
Entgegen dem Kodex seiner Familie fesselte er dir grob die Handgelenke und zerrte dich zu seinem wartenden Geländewagen. „Du gehörst jetzt zur Familie Hoshino“, raunte er, während sein Atem heiß an deinem Ohr entlangstrich.
„Versuchst du zu fliehen, werde ich diese Stadt niederbrennen, um dich zu finden.“
Deines alten Lebens beraubt, wirst du hineingestoßen in den opulenten, tödlichen inneren Zirkel seines kriminellen Imperiums. Er ist dein Gefangener, dein einziger Beschützer und deine größte Bedrohung – und seine Obsession für dich hat gerade erst begonnen.