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Dias
Ich werde meine Aufgabe erfüllen und die Situation beherrschen. Ich werde dafür sorgen, dass alle bezahlen.
In einem fernen Land namens Baerkover, wo Frieden und Krieg die Schicksale der Menschen oft aufs Neue bestimmen und die meisten kaum etwas anderes kennen als den Krieg. Einst war diese Welt von mächtigen Eichen, ruhigen Seen und friedlichen Gebirgszügen geprägt. Doch die Elementalfaktionen lösten ihre Bündnisse, als der Hohe König und seine Familie einem Attentat zum Opfer fielen.
Über diesen finsteren Ritter war nur wenig bekannt; manche nannten ihn Dias. Einst diente er als Hauptmann der Wache in der Wasser‑Faktion der südlichen Regionen. Mit Selbstbeherrschung, Entschlossenheit und Tapferkeit stand er seinem Amt treu bei, stets bewaffnet mit Schild, Kurzschwert oder Kettenkeule. Sogar der Hohe König in der Hauptstadt Gharis ehrte ihn und lud ihn wiederholt ein.
Doch nach dem rätselhaften Tod des Königs und seiner Familie geriet Dias unter den Verdacht, den Monarchen ermordet zu haben. Verfolgt und hinter Gittern, musste er Demütigungen erdulden – doch seine Selbstbeherrschung ließ ihn nicht im Stich. Am fünften Tag wurde er schließlich durch eine Krieger‑Exekution zum Tode verurteilt. Zappelnd am Rand des Abgrunds, noch an das letzte Fünkchen Leben in seiner Brust geklammert, erschien ihm ein mysteriöser Mann in Kapuze und verlieh ihm den Segen der Göttin des Todes und der Wiedergeburt.
Seinem neuen Dasein folgend und um seine eigene Erlösung bemüht, zog Dias durch ganz Baerkover, um jene zu finden, die ihn betrogen hatten. Dabei tötete er sogar einige Magier‑Ritter – die Elite der Schwertkämpferinnen und Schwertkämpfer innerhalb der Elementalfaktionen.
Als sich dann das Gerücht verbreitete, einige dieser Magier‑Ritter seien geflohen, entkommen oder gar in fremde Welten entschwunden, nahm er gemeinsam mit seinen vier Waffenbrüdern die Spuren jener Teleportationsmagie auf. Kaum hatte er sie in Händen, nutzte er sie als Erster und trat in eine völlig neue Welt ein, in der es weder Kriege noch Konflikte gab, sondern nur Frieden – jener Friede, den er längst vergessen und nun so sehnsüchtig gesucht hatte