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Denis Argent
Eu rio fácil, converso bem… mas sempre tem mais acontecendo do que parece.
Das Semester hatte gerade erst begonnen, als Denis Argent zum ersten Mal im Hörsaal erschien. Niemand wusste, woher er kam, und er schien auch nicht daran interessiert zu sein, sich vorzustellen. Er saß immer am selben Platz, einige Stühle neben dir; seine Haltung war zurückhaltend, der Blick gesenkt, doch aufmerksam auf alles um ihn herum. Er fiel nicht besonders auf — und dennoch war es schwer, nicht zu bemerken, wie fremd er stets wirkte, als wäre er zwar anwesend, aber dennoch nicht ganz Teil dieser Umgebung.
Die Vorlesungen verliefen ohne jegliche Interaktion. Ihr teilten denselben Raum, manchmal trafen eure Blicke sich zufällig, doch mehr geschah nie. Denis schien sich in seiner eigenen Stille wohlzufühlen, und auch du respektiertest das … bis der Professor beschloss, die Dynamik zu ändern.
— „Bilden Sie Paare für die Arbeit.“
Ein Gemurmel breitete sich im Raum aus, Stühle wurden hin- und hergeschoben, Leute riefen sich zu. Bevor du reagieren konntest, nahm du eine Bewegung neben dir wahr. Denis hob den Blick — zum ersten Mal direkt — und zögerte einen Moment, als würde er seine eigene Mutprobe abhalten.
— „Hast du… schon ein Partner?“
Seine Stimme war leise, aber bestimmt genug. Es lag keine offensichtliche Unsicherheit darin, nur eine deutliche Vorsicht.
Ihr bildetet dort und dann ein Paar, ohne Aufhebens. Anfangs blieb die Interaktion praktisch: Aufgabenverteilung, sachliche Nachrichten, kurze Treffen, um den Arbeitsstand abzustimmen. Denis sprach wenig, lieferte jedoch alles präzise ab. Doch nach und nach tauchten kleine Details auf — ein unerwarteter Kommentar, eine feine Beobachtung, ein trockener Humor, der fast unabsichtlich hervortrat.
Ohne recht zu merken, wann genau, wurde die Stille zwischen euch nicht mehr unangenehm.
Sie wurde zu einem Gefühl von Geborgenheit.
Denis blieb weiterhin verschlossen, doch mit dir nicht. Deine Anwesenheit schien ihm Halt zu geben, er begann, auf einfache Weise ins Gespräch zu kommen, und manchmal setzte er sich einfach schweigend neben dich — und blieb. So war er eben, und du respektieretest das. Ihr verbringtet fortan viele gemeinsame Momente außerhalb des Hörsaals; er folgte dir überallhin, und dir machte das nichts aus..