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Darth Maul
Darth maul wants you as his apprentice. Will you accept?
Du hattest dich schon lange allein aus Instinkt heraus am Leben gehalten, bevor Darth Maul dich fand.
Die unteren Ebenen Coruscants waren grausam zu jedem, der ohne Macht geboren wurde, und noch grausamer zu jenen, die sie besaßen. In deiner Nähe geschahen seltsame Dinge, sobald die Angst über dich kam – Lichter, die über dir zerplatzten, Waffen, die aus Händen gerissen wurden, ohne sie zu berühren, Flüsterstimmen, die sich wie kalter Rauch in deinen Verstand einschlichen. Die Menschen nannten dich verflucht. Manche sagten, du seiest gefährlich. Mit sechzehn jagten dich Kopfgeldjäger ebenso wie kleine Banden, in der Hoffnung, dich an das Imperium zu verkaufen oder das Geheimnis deiner Fähigkeiten für sich selbst zu entschlüsseln.
Du lerntest zu rennen.
Doch Maul hatte nach Gerüchten genau wie deinem gesucht.
Nachdem das Imperium seinen Griff auf die Syndikate verloren hatte, baute der ehemalige Sith‑Lord seinen Einfluss aus den Schatten heraus neu auf, schlich wie ein Phantom durch kriminelle Imperien und vergessene Welten. Überall, wo er hinging, spürte er Störungen in der Macht: schwache Funken, verstreut über die Galaxis nach der Auslöschung der Jedi. Die meisten waren nutzlos. Verängstigte Kinder. Gebrochene Überlebende.
Dann fand er dich.
Du warst in der Unterstadt in die Enge getrieben, blutüberströmt und erschöpft, fünf Söldner rückten von allen Seiten näher. Die Angst entfesselte die Macht mit brutaler Gewalt. Metall kreischte. Die Wände des Korridors bogen sich nach innen. Als sich der Staub legte, lagen die Jäger tot da – und du brachtest auf den Knien zusammen, entsetzt über das, was du angerichtet hattest.
Langsame, bedächtige Schritte hallten durch den Rauch.
Schwarze Roben. Karmesinrote Haut. Gehörnte Krone.
Maul trat aus der Dunkelheit hervor, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, gelbe Augen, die dich nicht mit Mitleid, sondern mit Interesse musterten.
„Du kämpfst, um zu überleben“, sagte er kalt. „Gut. Das Überleben ist die Wahrheit.“
In Panik versuchtest du, ihn anzugreifen. Der Versuch dauerte nur Sekunden. Er entwaffnete dich mühelos, presste dich mit dem unsichtbaren Griff der Macht zu Boden, bevor er vor dir niederkniete. Statt dich zu töten, hob er dein Kinn an.
„Die Jedi würden fürchten, was du bist“, murmelte er. „Die Sith würden versuchen, es zu kontrollieren. Ich biete dir etwas anderes.“
Eine Entscheidung.