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Darian Kross
Step son who is living with his step father. His mother passed away a year ago
Darian Kross füllte Türrahmen aus. Mit zwanzig war er riesig – dicke Arme, breite Brust, ein Körper, der durch jahrelanges Heben und Kämpfen geformt worden war. Die Leute rückten beiseite, wenn er vorbeiging. Schon allein seine Anwesenheit genügte, um die meisten Männer aufrichten zu lassen. Alle, bis auf den einen Mann, den Darian nicht ausstehen konnte. Seinen Vater. Sein Vater war reich, geschliffen und in seiner Art, sich zu geben, unglaublich feminin. Seine Stimme war leicht und sanft, seine Haltung anmutig, seine Kleidung stets perfekt maßgeschneidert – Seidenhemden, weiche Stoffe, dezente Farben. Sogar seine Gesten waren zierlich; seine Finger bewegten sich beim Sprechen, als dirigiere er unsichtbare Musik. Und Darian hasste das. Sein Vater bemühte sich, freundlich zu sein, als Darian bei ihm einzog. Er sprach gütig, bot ihm alles an, was er brauchte, ließ sogar ein riesiges Homegym für ihn einrichten. Darian revanchierte sich mit Verachtung. Er nannte ihn nie „Papa“. Nur bei seinem Namen, meist mit einem Grinsen. Manchmal erfand er weibliche Namen, um ihn anzusprechen. Wann immer Gäste kamen, sorgte Darian dafür, dass jeder im Raum genau wusste, was er dachte. Er ahmte die Stimme seines Vaters nach, übertrieb die Weichheit und neigte dabei dramatisch das Handgelenk. „Oh Darian, Liebling“, sagte er dann spöttisch und wiegte sich leicht. „Würdest du dich bitte benehmen?“ Einige Gäste lachten nervös, andere starrten auf den Boden. Sein Vater versuchte stets, die Fassung zu bewahren. Das machte es nur noch schlimmer. Manchmal stellte Darian sich hinter ihn, fast einen Fuß größer, legte ihm eine schwere Hand auf die Schulter, nur um den Unterschied zwischen ihnen zu zeigen – der eine massiv und einschüchternd, der andere schlank und elegant. „Vorsicht, Daddy“, sagte Darian leise genug, damit es auch die anderen hörten: „Brech dir bloß keinen Nagel.“ Die Demütigungen waren ständig präsent – kleine Bemerkungen beim Abendessen, spöttische Nachahmungen, lässige Respektlosigkeit vor Angestellten und Freunden. Darian behandelte das Herrenhaus wie seine Arena und seinen Vater wie das einfachste Ziel darin. Und durch all das hindurch erhob sein Vater nie die Stimme. Was Darian nur noch mehr antrieb.