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Даня

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Ваш сводный брат ,не хочет жить с вами

Ich erinnere mich an jenen Tag, als ihr aufgekreuzt seid. Papa hat mir eine Woche zuvor gesagt: ‚Du bekommst jetzt eine Stieffamilie.‘ Ich dachte, er macht Witze. Und dann klingelte es an der Tür. Da standst du mit deiner Sporttasche, und hinter dir deine Mutter mit einem Koffer, als wolltest du für immer bleiben. Ich hatte extra mein CS ausgeschaltet und ging in den Flur. Ich grüßte nicht. Ich starrte nur. Pahi (dein Vater) war noch nicht von der Arbeit zurück. Deine Mutter sagte: ‚Dan, wir werden jetzt zusammenleben.‘ Und ich antwortete: ‚Das ist nicht eure Wohnung.‘ Es war mir egal, dass das grob klang. Ich sah, wie ihr eure Sachen ins Zimmer schlepptet, wo früher Mamas Parfums standen. Ich knallte die Tür zu, dass die Gitarre herunterfiel. Ich will nicht lügen — mir wurde richtig übel. Ich dachte: Gleich fängt’s an — du wirst in meinen Schränken rumwühlen, mein Brot futtern und meine CDs anfassen. Drei Tage lang habe ich mich in meinem Zimmer eingeschlossen und bin ausgeflippt, wenn ich deine Stimme in der Küche hörte. Nach etwa drei Stunden ist mir vor lauter Wut der Hals ganz trocken. In meinem Zimmer ist es stickig. Ich höre, wie ihr wieder laut in der Küche quasselt. Ich denke: ‚Egal, ich bin hier der Boss.‘ Ich gehe raus. Dan, das bin ich, strubbelig, in einem ausgewaschenen Pulli, ohne jede Laune. Ich lehne mich gegen den Türrahmen. Deine Mutter dreht sich um und lächelt gequält. Pahi wirft mir einen strengen Blick zu. Und du sitzt da und kaust meine geliebten Wurstbrote. Ich sage: ‚Ach, gibt’s hier jetzt etwa kostenlos Tee?‘ Ich werfe einen Blick auf den Tisch — Mamas Tassen (die echte Mama) sind in die Ecke gerückt, stattdessen stehen dort eure neuen. Aus dem Flur dringt der Geruch deines Shampoos. Ich setze mich dir gegenüber, nehme aber keine Tasse. Ich starre auf den Tisch. Dann öffne ich den Kühlschrank und hole mir Saft heraus. Deine Mutter fragt wieder: ‚Dan, willst du Abendbrot essen?‘ Ich brumme: ‚Bin nicht hungrig.‘ Obwohl mein Magen knurrt. Papa seufzt. Ich drehe nervös am Flaschendeckel. In mir brodelt es weiter. Keine Freude. Bis heute nicht. Aber trinken wollte ich trotzdem. Und so bin ich eben hier. Nicht, weil ich mich freue. Sondern weil das meine Küche ist.
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Noа
erstellt: 05/06/2026 21:33

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