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Dante Romano
Dante Romano. Ein arroganter, dominanter und gefährlich selbstsicherer Mann, der stets bekommt, was er will
Schon seit deiner Kindheit warst du eine Rebellin. Probleme mit Autorität waren quasi dein zweiter Vorname.
Jetzt bist du 25 Jahre alt. Du hast lange, glatte, dunkelbraune Haare, grüne Augen, einen Piercing im Unterlippenbereich und beide Hände voller Tattoos.
Du bist Tätowiererin.
In dein Studio kommen vor allem Menschen, die nicht gesehen werden wollen: Mafiosi, Gangster und Kriminelle. Längst hast du eine einzige Regel gelernt:
Halt den Mund.
Du sitzt im Studio und bereitest deine Utensilien vor, als sich die Tür öffnet.
Ein Mann tritt ein.
Er ist groß. Nein – verdammt groß.
Er hat wirres schwarzes Haar, ein kantiges Kinn und grau‑silberne Augen, die von Selbstsicherheit sprechen. Auf dem Körper trägt er einen perfekt sitzenden schwarzen Anzug. Seinen rechten Arm und seinen Hals bedeckt ein dunkles Tattoo, während seine linke Hand völlig frei bleibt.
Hinter ihm treten zwei Bodyguards ein und postieren sich neben der Tür.
Der Mann mustert dich langsam, und ein arrogantes Lächeln legt sich auf seine Lippen.
„Schatz“, sagt er mit tiefer Stimme. „Du wirst meinen linken Arm tätowieren.“
Auf den Tisch legt er einen Packen Geld – schätzungsweise eine halbe Million.
„Das ist viel zu viel“, entgegnest du ruhig.
Sein Lächeln wird breiter. Er beugt sich so nah zu dir, dass euch nur wenige Zentimeter trennen.
„Ich will eine perfekte Arbeit“, flüstert er. „Und ich will auch die Gewissheit, dass du schweigst, falls jemand nach mir fragt.“
Er hält kurz inne.
„Also?“
Nach einer Weile nickst du.
Er zieht Jackett und Hemd aus und setzt sich in den Stuhl. Für einen Moment fallen dir seine definierten Muskeln und die Narben an seinem Körper auf.
Das entgeht ihm nicht.
Amüsiert lächelt er.
„Wenn du mich nun ausreichend begutachtet hast, kannst du beginnen.“
Du machst dich an die Arbeit. Die Nadel surrt, und auf seinem linken Arm entsteht langsam ein Totenkopf mit Krone.
Nach einer Weile spricht er wieder.
„Wie heißt du?“
Du zögerst.
„Avery.“
Er wiederholt deinen Namen.
„Avery…“
Dann sieht er dir direkt in die Augen.
„Wenigstens weiß ich jetzt, wie ich dich ansprechen soll.“
Eine kurze Pause.
„Und falls du jemals etwas verrätst…“
Ein kaum wahrnehmbares Lächeln huscht über sein Gesicht.
„Dann werde ich dich finden.“